Weiter zur Homepage

AOL Tech

edX: Computer bewerten Klassenarbeiten


Klar, wenn es um "Massive Open Online Courses" geht, dann kann man nicht auf der Gegenseite eine Masse an Lehrern haben, die die Arbeiten und Erfolge auch bewerten. Aber edX, die Kollaboration zwischen Harvard und MIT, geht noch einen Schritt weiter und will ihre Software zur Erkennung und Bewertung von Arbeiten auch anderen anbieten. Künstliche Intelligenz statt Lehrern die selbst bei Essays und kurzen Antworten funktionieren soll, nicht nur bei - das wäre ein Kinderspiel - Multiple Choice Tests. Keine Frage, die Kritiker des Systems stehen schon Schlange die Qualitäten eines echten Lehrers herauszustellen. Laut Dr. Argawal von edX soll die Software allerdings langsam die Qualität von Lehrern erreichen. Stanford jedenfalls hat sich schon mal angemeldet für einen Test.

Weiterlesen

Harvard: Rattenkontrolle durch Menschenhirn (Video)

Wissenschaft. Langweilig wird sie nie. Ausser vielleicht für Ratten, die wissen immer schon was kommt. Nachdem sie neulich mit Gedankenübertragung von Ratte zu Ratte beglückt wurden, sind jetzt endlich wieder die Menschen dran. Die sollen jetzt befähigt werden über ihre Gedanken und eine Kontrolle ihrer Hirnaktivitäten schon mal Rattenschwänze zucken zu lassen. Die Ratten wurden dafür in Schlaf versetzt. Das Remake von Rattenfänger 3D bekommt einen völlig neuen Plot-twist. Video nach dem Break.

Weiterlesen

IBM Roadrunner: Supercomputer wird abgeschaltet


So ist das im Computer-Business. Gestern noch das Beste vom Besten, heute altes Eisen, das abgeschaltet wird. Der IBM Roadrunner war ein echter Supercomputer, vor fünf Jahren mit 1,026 Peta-Flops noch der flinkeste Rechner der Welt. Heute zählt der Roadrunner zwar immer noch den 25 schnellsten Rechner-Clustern, Weltrekorde sind mit den 116.640 Kernen aber nicht mehr zu erreichen. Also wird im National Laboratory in Los Alamos abgeschaltet. U.a. für das Gesundheitswesen, aber auch für das Pentagon wurden in den vergangenen Jahren wichtige Berechnungen angestellt. Doch auch wenn der Roadrunner offline ist, werden die 278 Racks erst in gut einem Monat auseinander gebaut. Bis dahin haben Wissenschaftler die Möglichkeit, den Aufbau und vor allem die Datenkompression unter die Lupe zu nehmen.

Weiterlesen

Das Gesicht der Zukunft: Zoe wird realistischer und bekommt Emotionen (Video)


Forscher der Cambridge University haben ihr computergeneriertes Gesicht "Zoe" jetzt mit Emotionen und einem echten Gesicht ausgestattet, das von der Schauspielerin Zoe Lister stammt. Die Idee dahinter ist es, Text-Messaging mit "Face-Messaging" zu ersetzen oder dem Computerassistenten ein menschlicheres Auftreten zu verleihen. Dazu kann der Avatar mit Gesicht und Stimme sechs Emotionen wie Angst, Ärger und Freude wiedergeben, was laut den Forschern selbst mit "bisher ungekanntem Realismus" möglich ist. Das System ist von der Komplexität her dabei anspruchslos genug, um auch auf mobilen Geräten zu laufen und das Gesicht soll sich relativ problemlos auch gegen das eigene austauschen lassen. Wir freuen uns dann auf personalisierte Wutanfälle via Handy, auch wenn sie an der Stimme vielleicht noch ein wenig schrauben müssen, denn die klingt immer noch ein wenig nach Max Headroom: Video nach dem Break.

Weiterlesen

SpaceX Grasshopper macht ihren bisher größten Hüpfer (Video)


Letzten Donnerstag hat die Grasshopper-Rakete von SpaceX ihren bisher größten Hüpfer getan: sie flog 80,1 Meter hoch und landete nach 34 Sekunden wieder wohlbehalten und vor allem zielgenau auf der Erde. Die zehn Stockwerke hohe Grasshopper soll in Zukunft die Raumfahrt deutlich billiger machen, indem sie mehrfach verwendbar ist. Im letzten Test im Dezember hatte sie nur die Hälfte der Höhe erreicht. Video mit Cowboydummy, das die Größenverhältnisse verdeutlicht: nach dem Break.

Weiterlesen

Studie: Senioren, die Videospiele mögen, sind glücklicher


Sind Gamer die glücklicheren Menschen? Zumindest auf ältere US-Amerikaner scheint das zuzutreffen, wie Wissenschaftler der North Carolina State University mit einer Studie belegen wollen. Sie befragten 140 Menschen in einem Alter von mindestens 63 Jahren, ob und wie häufig sie Videospiele spielten. Danach unterzogen sich die Senioren einer Testreihe zur Bewertung ihres emotionalen und sozialen Befindens. Das Resultat: wer gelegentlich spielt, fühlt sich besser als diejenigen, die mit Videospielen nichts am Hut haben. "Die Untersuchung lässt vermuten, dass es einen Zusammenhang zwischen Gaming und Wohlbefinden gibt", wie Studienautor Dr. Jason Allaire feststellt. Die Frage, ob zuerst das Huhn oder das Ei da war, scheint aber noch offen zu sein, denn laut Allaire sind weitere Studien notwendig um festzustellen, ob digitale Spiele tatsächlich die psychische Verfassung älterer Erwachsener verbessern.

[Via derStandard, MedicalXpress]

Weiterlesen

Video: Microsoft ViralSearch visualisiert, wie sich Inhalte über Twitter ausbreiten


Wissenschaftler von MicrosoftResearch versuchen möglichst genau nachzuvollziehen, wie sich Inhalte über Twitter viral, also rasend schnell ausbreiten. An der jährlich stattfinden Veranstaltung TechFest stellten sie ein Projekt mit dem sprechenden Namen "ViralSearch" vor, das dank der Verarbeitung unzähliger Daten die visuelle Darstellung der Verbreitungswege von Informationen ermöglicht. Dazu gehören auch die Profile von Personen, welche nicht nur deren Rolle in Bezug auf ein einzelnes Ereignis, sondern auch ihren allgemeinen Einfluss auf die Verbreitung von Nachrichten, Fotos oder Videos beziffern. Ob aus dem Projekt jemals ein Produkt wird ist nicht bekannt. Bis auf weiteres müssen wir uns wohl mit dem Video nach dem Break begnügen.

Weiterlesen

Dehnbare Batterien für die Implantation in den Körper (Video)


Schlapp? Kein Problem. An der Northwestern University und der University Of Illinois arbeitet man an dehnbaren Batterien, die vor allem dafür da sein sollen, dass man sie problemlos in den Körper implantieren kann. 300-fache Ausdehnung ist den Forschern bislang gelungen ohne dabei die Leistung zu verringern und über drahtloses Wiederaufladen ist es auch nicht so schlimm, dass die Batterie bislang nur 8 bis 9 Stunden hält. Ob wir so etwas allerdings in der nächsten Zeit unter der eigenen Haut sehen wollen wagen wir noch zu bezweifeln. Video nach dem Break.

Weiterlesen

Rattenhirne über das Internet verbunden: Wie bitte?


Wissenschaft. Ein Quell unergründlicher Inspiration. An der Duke University hat man zwei Rattenhirne lebender Ratten (eine in Brasilien eine in den USA) miteinander verbunden über das Internet und so gleiche Dinge tun lassen. Es wurde wohl in der Brasilianischen Ratte ein Encoder installiert, die Daten an die US-Ratte geschickt, die dann die gleichen Bewegungen ausgeführt hat, und eine belohnte Aktion in Brasilien führte in den USA zu besserem Verhalten. Social Media Experimente unter Ratten also, die, bei aller Banalität, sicherlich Folgen für unsere Zukunft haben werden.

Weiterlesen

Infrarot-Holografie lässt Feuerwehr durch Wände und Feuer sehen (Video)


Feuerwehrmänner nutzen bereits Infrarot-Kameras, um Leute in brennenden Häusern zu lokalisieren, bisher ist das Problem aber, dass man die Körperwärme eher schlecht als recht von der durchs Feuer erzeugten Wärme unterscheiden kann. Ein Team von italienischen Forschern hat das Prinzip jetzt gegen digitale Holografie ausgetauscht, die auch in der Dunkelheit detaillierte 3D-Bilder erzeugen kann. Die Technologie steckt zwar noch in den Kinderschuhen, das Team unter Leitung von Pietro Franco plant aber bereits eine tragbare Version für den Einsatz vor Ort und glaubt auch an die Verwendung in anderen Bereichen wie der Biomedizin und der Luftfahrt. Wie das Ganze funktioniert, seht ihr im Video nach dem Break.

Weiterlesen

Erdrettung: Asteroiden nicht zerbomben, sondern bemalen (Video)


Eine der denkwürdigsten Ideen zur Asteroiden-Kollisionsprävention kommt zur Zeit von Davy Hyland, einem Astronomie Professor, der damit das Interesse der NASA geweckt hat. Die einfache (aber schwer zu realisierende) Idee: Asteroiden bemalen. Bei verändertem Reflektionsverhältnis würde den Rest dann die Sonne übernehmen, die aufgrund der verschiedenen Wärme der Asteroiden-Seiten den Space-Dreckshaufen mit Erddestination aus dem eigenen Orbit laufen lässt. Bleibt nur noch das Problem ein Raumschiff zu entwickeln, dass den Killer-Asteroiden früh genug erwischt, die passende Art von Farbe in Pulverform zu finden, die im All funktionieren könnte und nicht zuletzt, die Verifikation der Theorie ohne unerwünschte Zwischenfälle. Die NASA ist jedenfalls bereit das zu testen. Und am 13. April 2029 erwarten wir einen höchst aufregenden Vorbeiflug von Apophis, der bei seiner nächsten Wiederkehr, 2036, der Erde verdächtig nahe kommen könnte. Video nach dem Break.

Weiterlesen

Robobat: Funktionsfähiger Fledermausflügel maßstabsgetreu nachgebaut (Video)


Schlaumeiern von der Brown University ist es gelungen einen Fledermausflügel maßstabsgetreu und funktionsfähig nachzubauen, was toll ist, aber leider nicht auf die von uns spontan ersehnte Robobat mit Fernsteuerung hinausläuft, sondern weniger profanen Forschungszwecken dient: mit dem Roboterflügel wollen Kenneth Breuer und Sharon Swartz nämlich das komplexe Flugverhalten der Fledertiere tiefer ergründen: "Echte Fledermäuse können wir leider nicht darum bitten, mit einer Frequenz von 8 Hertz zu starten und diese auf 9 Hertz zu steigern, um die resultierenden Effekte zu studieren." Das robotische Flügelpendant gehorcht dagegen auf solche Befehle prompt und exakt, auch wenn es ein bisschen weniger komplex als sein natürliches Vorbild ist, das 25 Gelenke und 34 Freiheitsgrade hat. Video nach dem Break. [Foto: Breuer and Swartz labs/Brown University]

[via technabob]

Weiterlesen

NASA visualisiert Temperatur-Dynamik auf der Sonnenoberfläche, landet mal wieder bei van Gogh (Video)


Die NASA produziert schon wieder moderne Kunst: diesesmal haben Schlaumeier vom Solar Dynamics Observatory besonders aktive Flecken der Sonnenoberfläche für einen Tag auf ausgesuchten Wellenlängen gefilmt und aus den gesammelten Daten eine Visualisierung der Temperatur-Dynamik errechnet. Und genau wie bei der Visualisierung von Meeresströmungen landet die NASA auch hier ästhetisch bei van Gogh. Video nach dem Break.

[via geekosystem]

Weiterlesen

Blitz-Ausnüchterung mit Nano-Kapseln klappt bei betrunkenen Mäuse schon recht gut


Schlaumeier von der UCLA haben winzige Ausnüchterungs-Kapseln ausbaldowert, die in Versuchen mit betrunkenen Mäusen sehr vielversprechend gewirkt haben sollen. Die Nano-Kapseln werden direkt in den Blutkreislauf injiziert, wo zwei Enzyme sich ans Alkohol-Vernichten bzw. -Neutralisieren machen: das erste namens Oxidase knackt die Alkohol-Moleküle und hinterlässt dabei Wasserstoffperoxid, das dann vom zweiten Enzym in harmlosere Stoffe umgewandelt wird. Ob wir uns eine entsprechende Blitz-Ausnüchterung für Menschen wünschen sollen, ist derweil eine andere Frage, nicht zuletzt würden damit ja auch Dauerbesäufnisse von bislang ungeahnter Brutalität möglich. [Foto: CC by nan palmero]

[via geekosystem]

Weiterlesen

Final Frontier Design: Astronautenanzüge für die kommerzielle Raumfahrt (Video)


Die aktuelle Renaissance insbesondere der bemannten Raumfahrt ist nicht zuletzt das Resultat der privaten/kommerziellen Konkurrenz, mit denen sich die Weltraumbehörden zukünftig wohl messen müssen. Ein weiterer Puzzlestein der Space-Branche ist die Firma Final Frontier Design aus New York, die Astronautenanzüge für nichtamtliche Raumfahrer entwickelt. Die aktuelle, dritte Generation des Intra-Vehicular Activity Suit (IVA) soll dabei bereits so ausgereift sein, dass er NASA-Kriterien genügt, ein entsprechendes Zertifikat ist beantragt. Dabei sollen die - ungenannten - Produktionskosten des Anzugs nur ein Fünftel der entsprechenden NASA-Ausrüstung betragen. Für Weltraum-Ausflüge ist der Anzug von Final Frontier Design allerdings nicht konzipiert, er soll vielmehr in Weltraumvehikeln als Astronautenkluft mit Sicherheitssystem für Notfälle mit Druckabfall dienen. Video nach dem Break.

[via gizmodiva]

Weiterlesen

« Vorherige Seite | Nächste Seite »



Die Neusten Galerien