
edX: Computer bewerten Klassenarbeiten

Harvard: Rattenkontrolle durch Menschenhirn (Video)

IBM Roadrunner: Supercomputer wird abgeschaltet

So ist das im Computer-Business. Gestern noch das Beste vom Besten, heute altes Eisen, das abgeschaltet wird. Der IBM Roadrunner war ein echter Supercomputer, vor fünf Jahren mit 1,026 Peta-Flops noch der flinkeste Rechner der Welt. Heute zählt der Roadrunner zwar immer noch den 25 schnellsten Rechner-Clustern, Weltrekorde sind mit den 116.640 Kernen aber nicht mehr zu erreichen. Also wird im National Laboratory in Los Alamos abgeschaltet. U.a. für das Gesundheitswesen, aber auch für das Pentagon wurden in den vergangenen Jahren wichtige Berechnungen angestellt. Doch auch wenn der Roadrunner offline ist, werden die 278 Racks erst in gut einem Monat auseinander gebaut. Bis dahin haben Wissenschaftler die Möglichkeit, den Aufbau und vor allem die Datenkompression unter die Lupe zu nehmen.
Das Gesicht der Zukunft: Zoe wird realistischer und bekommt Emotionen (Video)

Forscher der Cambridge University haben ihr computergeneriertes Gesicht "Zoe" jetzt mit Emotionen und einem echten Gesicht ausgestattet, das von der Schauspielerin Zoe Lister stammt. Die Idee dahinter ist es, Text-Messaging mit "Face-Messaging" zu ersetzen oder dem Computerassistenten ein menschlicheres Auftreten zu verleihen. Dazu kann der Avatar mit Gesicht und Stimme sechs Emotionen wie Angst, Ärger und Freude wiedergeben, was laut den Forschern selbst mit "bisher ungekanntem Realismus" möglich ist. Das System ist von der Komplexität her dabei anspruchslos genug, um auch auf mobilen Geräten zu laufen und das Gesicht soll sich relativ problemlos auch gegen das eigene austauschen lassen. Wir freuen uns dann auf personalisierte Wutanfälle via Handy, auch wenn sie an der Stimme vielleicht noch ein wenig schrauben müssen, denn die klingt immer noch ein wenig nach Max Headroom: Video nach dem Break.
SpaceX Grasshopper macht ihren bisher größten Hüpfer (Video)

Studie: Senioren, die Videospiele mögen, sind glücklicher

Sind Gamer die glücklicheren Menschen? Zumindest auf ältere US-Amerikaner scheint das zuzutreffen, wie Wissenschaftler der North Carolina State University mit einer Studie belegen wollen. Sie befragten 140 Menschen in einem Alter von mindestens 63 Jahren, ob und wie häufig sie Videospiele spielten. Danach unterzogen sich die Senioren einer Testreihe zur Bewertung ihres emotionalen und sozialen Befindens. Das Resultat: wer gelegentlich spielt, fühlt sich besser als diejenigen, die mit Videospielen nichts am Hut haben. "Die Untersuchung lässt vermuten, dass es einen Zusammenhang zwischen Gaming und Wohlbefinden gibt", wie Studienautor Dr. Jason Allaire feststellt. Die Frage, ob zuerst das Huhn oder das Ei da war, scheint aber noch offen zu sein, denn laut Allaire sind weitere Studien notwendig um festzustellen, ob digitale Spiele tatsächlich die psychische Verfassung älterer Erwachsener verbessern.
[Via derStandard, MedicalXpress]
Video: Microsoft ViralSearch visualisiert, wie sich Inhalte über Twitter ausbreiten

Wissenschaftler von MicrosoftResearch versuchen möglichst genau nachzuvollziehen, wie sich Inhalte über Twitter viral, also rasend schnell ausbreiten. An der jährlich stattfinden Veranstaltung TechFest stellten sie ein Projekt mit dem sprechenden Namen "ViralSearch" vor, das dank der Verarbeitung unzähliger Daten die visuelle Darstellung der Verbreitungswege von Informationen ermöglicht. Dazu gehören auch die Profile von Personen, welche nicht nur deren Rolle in Bezug auf ein einzelnes Ereignis, sondern auch ihren allgemeinen Einfluss auf die Verbreitung von Nachrichten, Fotos oder Videos beziffern. Ob aus dem Projekt jemals ein Produkt wird ist nicht bekannt. Bis auf weiteres müssen wir uns wohl mit dem Video nach dem Break begnügen.
Dehnbare Batterien für die Implantation in den Körper (Video)

Rattenhirne über das Internet verbunden: Wie bitte?

Infrarot-Holografie lässt Feuerwehr durch Wände und Feuer sehen (Video)

Erdrettung: Asteroiden nicht zerbomben, sondern bemalen (Video)

Robobat: Funktionsfähiger Fledermausflügel maßstabsgetreu nachgebaut (Video)

Schlaumeiern von der Brown University ist es gelungen einen Fledermausflügel maßstabsgetreu und funktionsfähig nachzubauen, was toll ist, aber leider nicht auf die von uns spontan ersehnte Robobat mit Fernsteuerung hinausläuft, sondern weniger profanen Forschungszwecken dient: mit dem Roboterflügel wollen Kenneth Breuer und Sharon Swartz nämlich das komplexe Flugverhalten der Fledertiere tiefer ergründen: "Echte Fledermäuse können wir leider nicht darum bitten, mit einer Frequenz von 8 Hertz zu starten und diese auf 9 Hertz zu steigern, um die resultierenden Effekte zu studieren." Das robotische Flügelpendant gehorcht dagegen auf solche Befehle prompt und exakt, auch wenn es ein bisschen weniger komplex als sein natürliches Vorbild ist, das 25 Gelenke und 34 Freiheitsgrade hat. Video nach dem Break. [Foto: Breuer and Swartz labs/Brown University]
[via technabob]
NASA visualisiert Temperatur-Dynamik auf der Sonnenoberfläche, landet mal wieder bei van Gogh (Video)

Die NASA produziert schon wieder moderne Kunst: diesesmal haben Schlaumeier vom Solar Dynamics Observatory besonders aktive Flecken der Sonnenoberfläche für einen Tag auf ausgesuchten Wellenlängen gefilmt und aus den gesammelten Daten eine Visualisierung der Temperatur-Dynamik errechnet. Und genau wie bei der Visualisierung von Meeresströmungen landet die NASA auch hier ästhetisch bei van Gogh. Video nach dem Break.
[via geekosystem]
Blitz-Ausnüchterung mit Nano-Kapseln klappt bei betrunkenen Mäuse schon recht gut

Schlaumeier von der UCLA haben winzige Ausnüchterungs-Kapseln ausbaldowert, die in Versuchen mit betrunkenen Mäusen sehr vielversprechend gewirkt haben sollen. Die Nano-Kapseln werden direkt in den Blutkreislauf injiziert, wo zwei Enzyme sich ans Alkohol-Vernichten bzw. -Neutralisieren machen: das erste namens Oxidase knackt die Alkohol-Moleküle und hinterlässt dabei Wasserstoffperoxid, das dann vom zweiten Enzym in harmlosere Stoffe umgewandelt wird. Ob wir uns eine entsprechende Blitz-Ausnüchterung für Menschen wünschen sollen, ist derweil eine andere Frage, nicht zuletzt würden damit ja auch Dauerbesäufnisse von bislang ungeahnter Brutalität möglich. [Foto: CC by nan palmero]
[via geekosystem]
Final Frontier Design: Astronautenanzüge für die kommerzielle Raumfahrt (Video)

Die aktuelle Renaissance insbesondere der bemannten Raumfahrt ist nicht zuletzt das Resultat der privaten/kommerziellen Konkurrenz, mit denen sich die Weltraumbehörden zukünftig wohl messen müssen. Ein weiterer Puzzlestein der Space-Branche ist die Firma Final Frontier Design aus New York, die Astronautenanzüge für nichtamtliche Raumfahrer entwickelt. Die aktuelle, dritte Generation des Intra-Vehicular Activity Suit (IVA) soll dabei bereits so ausgereift sein, dass er NASA-Kriterien genügt, ein entsprechendes Zertifikat ist beantragt. Dabei sollen die - ungenannten - Produktionskosten des Anzugs nur ein Fünftel der entsprechenden NASA-Ausrüstung betragen. Für Weltraum-Ausflüge ist der Anzug von Final Frontier Design allerdings nicht konzipiert, er soll vielmehr in Weltraumvehikeln als Astronautenkluft mit Sicherheitssystem für Notfälle mit Druckabfall dienen. Video nach dem Break.
[via gizmodiva]
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