
Piloten vergessen zu fliegen

Funbrella: Lautsprecher küsst Regenschirm

Dieser Funbrella weiß, wie sich Regen anfühlt: Mithilfe einer dem Mikrofon abgeschauten Technik zeichnet er das plockern der Regentropfen auf und gibt es bei Bedarf als Trippelgefühl im Schirmgriff wieder. Das funktioniert natürlich auch mit allerlei Unfug, den man über dem Schirm ausschüttet: Schlangen, Burger, Sand. Wie genau, zeigt das Video nach dem Break.
Besoders toll: Die Funbrella-Erfinder an der Osaka University können Regengefühle auch in Echtzeit via Internet übertragen. So kann ein zweiter Funbrella simulieren, wie sich der Regen auf der anderen Seite der Welt gerade anfühlt. Wie romantisch.
[via Oh!Gizmo]
Billigairline präsentiert "grünen Flieger"

Lesen - Southwest press release
Lesen - China View's fuel calculations
Harvard entwickelt Roboter-Bienen

BotJunkie hat einen süßen kleinen Text über ein 10-Millionen-Dollar mit dem Harvard eine Kolonie von autonomen Roboterbienen bauen will. Die Bee-Bots haben verschiedene Augen, Flatterflügel und kleine Antennen, Bestäubung- und Andock-Vorrichtungen. Ja. Roboterporno. Woher die Robobienen ihre Energie nehmen, wird nicht verraten. Klar ist nur: Stacheln werden die Bienen nicht haben (ergo: keine Terminator-Maja-Armee)
[via Botjunkie]
RANGE: Autonomer Spielzeughubschrauber vom MIT

13:31:19 Uhr: NASA bombardiert den Mond

In wenigen Minuten schlägt der Lunar CRater Observation and Sensing Satellite (LCROSS) in einen Krater am Mondsüdpol ein, wirbelt da mächtig Staub, Stein und hoffentlich Wasser auf und liefert hoffentlich eindrucksvolle Bilder. Denn NASA macht mal wieder Liveübertragung aus dem Weltall und alle Welt kann zuschauen, wenn Väterchen Mond eins abbekommt. Eins, von einem gigantischen Bombengadget, das NASA eher schon aus Verlegenheit in den Weltraum schickte: Zu viel Platz in der Rakete. Davon können Nerds nur träumen.
Ein deutscher LCROSS-Ticker und hier der NASA-Livestream. Und hier noch eine weitere Kamera, die der großen Zerstörung beiwohnt.
IFA 2009: Das Aus für die teuerste HiFi-Anlage der Welt (TADW)

Finanzkrisen-Muffe und Messe-Frust müssen als Ausrede herhalten, warum die Audio-Zeitschrift "Audio" dieses Jahr nicht ihre "Teuerste Anlage der Welt" (TADW) auf der IFA aufbaut - immerhin wäre es zum zehnjährigen Jubiläum an der Reihe gewesen, endlich einmal in den 1-Millionen-Euro-Audiohimmel vorzudringen. 2008 schafften es die Audio-Redaktion immerhin schon auf eine 780.000 Euro teure Zusammenstellung aus Metall, Plastik und guter Laune. Aber: AUDIO-Redakteur Malte Ruhnke sagte zu Tomshardware.de, dass man sich gefragt habe, "ob eine Anlage, die unter dem Motto 'die teuerste' steht, nun atmosphärisch unbedingt ins Jahr der Finanzkrise passt." Vernünftig, vernünftig.
English version after the break.
Musikinstrumente im Weltall

Der TubeSat trägt ein dreiviertel Kilogramm Nutzlast - die der Käufer selbst bestimmen kann, zum Beispiel ein wissenschaftliches Instrument oder die Asche des Haustiers - und verglüht nach ein paar Monaten in der Erdumlaufbahn (Orbit: 310 Kilometer) spektakulär als Sternschnuppe in der Atmosphäre.
Das Angebot hat schon einen ersten Käufer: Das Project Calliope ist ein TubeSat, der "musikalisch verwertbare Daten" aus der Ionosphäre auffängt und an die Erde sendet: "We like the idea of flying something in space whose purpose is to make music until it dies -- music from science."
[via scientificblogging.com]
Video: Chinesischer Bauer baut seinen eigenen Helikopter

Micro Butterfly: Fernsteuerflugzeug leichter als drei Hummeln

Micro Butterfly hat zwar genaugenommen mit seinem Namensvetter wenig zu tun, aber Micro stimmt und leicht ist er auch. Gerade mal 2,6 Gramm bringt dieses fernsteuerbare Fluggerät auf die Waage und empfiehlt sich deshalb wohl vor allem bei Windstille-Einsatz. Für Freunde der Fernbedienungsfliegerei ein großer Schritt. 149 Dollar kostet das Fliegengewicht allerdings.
[Via Neatorama]
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Kolibri-Roboter erobern den Luftraum (Video)

Wir haben schon einiges an obskuren Robotern in der Luft gesehen, und, je kleiner desto gründlicher die Überwachung, aber was AeroVironment, die natürlich für das amerikanische Militär, die DARPA, arbeiten, jetzt vorgestellt haben, schlägt alles. Ein fliegender Roboter in Kolibrigestalt, der sogar die Flügelbewegungen exakt nachahmt und von bis zu einem Kilometer Entfernung ferngesteuert werden soll. Die nächste Version soll das mit dem Kolibridesign dann etwas besser hinbekommen. Und dazu gibt es auch noch ein Video. (Nach dem Klick).
Spaceport America: erster Spatenstich für Virgins Weltraumflughafen

Ihr träumt vom Weltall und habt 200.000 US-Dollar (etwa 130.000 Euro) zuviel auf dem Konto? Spätestens jetzt solltet ihr nicht mehr länger zögern, denn seit gestern ist der geplante kommerzielle Weltraumflughafen Spaceport America des britischen Milliardärs und Virgin-Gründers Richard Branson mehr als eine futuristische Papierqualle. Ihr denkt, das wird wohl noch ein Weilchen dauern? Aber nein, schon nächstes Jahr soll man von der Wüste New Mexicos aus in den All abheben können, und obwohl immerhin 15.000 Personen pro Jahr in den Genuss der Schwerelosigkeit kommen sollen, sind die Flüge bereits über Jahre ausgebucht.
[Via DailyMail]
Wi-Sky: 45Mbps WiFi im Flugzeug

Wir warten ja schon lange auf WiFi im Flugzeug, aber zur Zeit fühlen wir uns glatt bei allem was sich in der Luft bewegen soll etwas unsicher. Auf der Immarsat Aeronautical Conference hat Wi-Sky ihr System vorgestellt und basiert wohl auf Sendetürmen, die bis zu 54 Meilen entfernt sein können, aber dennoch im Titel genannte Downloadrate schaffen. Eine Airline ist allerdings noch nicht im Boot. Dafür aber schon mal ein Video. (Nach dem Klick).









