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Schnellere Suche könnte das Netz grüner machen



Je nach Quelle generiert eine Suchanfrage bei Google oder Yahoo zwischen 0,2 Gramm (laut Google) und 7 Gramm (laut Harvard-Forscher Alex Wissner-Gross) CO2. Da kommt schnell eine Menge Kohlendioxid zusammen, die nicht nur vom Stromverbrauch der Grossrechner und dem Rechner zuhause verursacht wird, sondern auch von den gigantischen Kühlsystemen für die Server. Ein Team vom Department of Computing Science der University of Glasgow hat mit sogenannten Field Programmable Gate Arrays (FPGAs) die nur wenig Strom verbrauchen jetzt eine Suchanfrage zwanzig mal schneller bearbeiten können, als es mit herkömmlichen Prozessoren möglich ist. Dadurch soll deutlich weniger Energie verbraucht werden, weil die Server sie nur für einen sehr viel kürzeren Zeitraum benötigen. Im Vergleich mit einem Dual-Core Intel Itanium-2 Prozessor verbrauchen die FPGAs auch deutlich weniger Strom: pro Stück 1,25 Watt anstatt 130 Watt. Nächste Woche soll auf der FPGA - Konferenz in Prag ein detaillierter Bericht dazu vorgestellt werden.

[Via PhysOrg]

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Neuartiges Speichermaterial soll Daten für eine Milliarde Jahre sichern



Während so manches Buch Jahrhunderte überdauert hat, verrotten digitale Daten im allgemeinen in wenigen Jahrzehnten. Und je dichter sie gepackt sind, desto schneller wandern sie in den Orkus. Forscher haben nun ein neues Computer-Speicher-Material entwickelt, das tausende Male mehr Daten speichern soll als konventionelle Silikon-Chips und erst nach einer Milliarde Jahren zerfällt. Geschätzt natürlich. Funkionieren soll der neuartige Speicher über einen in eine hohle Karbon-Nanoröhre eingeschlossen Eisen-Nanopartikel. Wer versuchen möchte, das wirklich zu verstehen: Publiziert werden soll die Entdeckung in der Juni-Ausgabe von Nano Letters. Wir andern freuen uns einfach so schon mal für unsere iPods, Smartphones - und für unsere ur-hoch-x-Enkelkinder.

[via Physorg]

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WISP: Intel entwickelt Cyborg-Mikrochips

Intel hat neuartige Mikrochips entwickelt, die theoretisch sowohl in Handys oder Gebäuden als auch in Menschen eingesetzt werden können. Denn die WISP("wireless identification and sensing platform")-Sensoren sollen durch Wireless mit Strom versorgt werden. In einem Testlauf haben sie bereits die Luftqualität in San Francisco gemessen. Irgendwann sollen die WISPs so spannende Dinge tun können wie den Herzschlag eines Menschen an Ort und Stelle zu verfolgen und die Informationen entsprechend weiterzugeben. Noch werden sie in den Intel-Labs perfektioniert, sollen aber in drei bis fünf Jahren erhältlich werden.


[Artikel in Englisch, Bild von Berkeley]

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HP zeigt den ersten hybriden Memristor-Transistor Chip



HP kam im April mit dem ersten Memristor, sie haben sich auf diesen Lorbeeren aber keineswegs ausgeruht, denn jetzt wurde auf dem Memristor and Memristor Systems Symposium auch noch der erste hybride Memristor-Transistor Chip vorgestellt. Laut den Forschern des HP Labs können die Memristoren den Job der von ihnen ersetzten Transistoren effizienter erledigen, womit man bei Platzmangel mit weniger von ihnen auskommt, oder aber auch die Performance steigern, was "Moores Gesetz einen Boost" verpassen könnte. Als wenn das noch nicht reichen würde fügen die Forscher hinzu, dass die Memristoren auch schnelleren, kleineren und energieeffizienteren Flash ermöglichen würden, sowie deutlich billigere und effizientere FPGAs. Es gibt auf diesem Gebiet zwar noch viel zu forschen, aber HP rechnet damit, innerhalb der nächsten drei Jahre die ersten Schaltkreise mit Memristoren auf den Markt zu bringen.

[Via Slashdot]

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Motorolas neues WiMAX-Konzept, der X24



WiMAX ist in aller Munde und Motorola hält große Stücke auf diese Bandbreite. Mit dem X24 sollen vor allem Autos an das Funknetz angeschlossen werden, auch zu Unterhaltungszwecken und basierend auf dem Chip WTM1000. Mal sehen, was die WiMAX World Conference, die nächste Woche beginnt, sonst noch offenbaren wird.

[Englisch]

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Mikroskopisches Mikroskop für 10 Dollar



Gut, Mikroskope sind immer kleiner geworden in den letzten Jahren, aber ein Team von CalTech Forschern hat die bisherigen Erfolge hinter sich gelassen, indem es eines konstruiert hat, das klein genug ist, um in ein Handy zu passen. Das mikroskopische optofluidische Mikroskop könnte eines Tages in der dritten Welt genutzt werden "um Blutproben auf Malaria zu untersuchen oder Wasservorkommen auf Giardia und andere Krankheitserreger" und da man es theoretisch in der Massenproduktion für etwa 10 $ (ca. 6,70 Euro) herstellen könnte, sollte der Preis auch kein Problem darstellen. Changhuei Yang, der diesen Chip entwickelt hat ist momentan im Gespräch mit diversen Biotechfirmen, um das Teil auf den Markt zu bringen, allerdings bisher noch ohne Ergebnis.

[Via Physorg]

[Artikel in Englisch]

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Kühlaggregate für Laptops



Grade wo wir noch dachten, dass die Flüssigkühlung unserer Server ganz gut aussieht kommen diese Forscher aus Purdue mit einer neuen Technologie, die das alles wie einen alten Hut aussehen lässt. Sie arbeiten an "Mini-Kühlsystemen, die tatsächlich in Laptops und PCs" (letzteres nach erstem logisch) passen. Auf zum munteren Overclocking und Prozessoren die einem heute noch die Bettecke wegbrennen würden. Haben wir schon erwähnt, dass Laptops damt auch noch kleiner werden können? Suresh Garimella vom Entwicklerteam jedenfalls sagt, dass sie in der Entwicklung schon weit fortgeschritten sind, aber bis zum fertigen Produkt ist es wohl dennoch noch eine Weile. Alienware und Voodoo PC werden das mit Sicherheit anbieten, noch bevor die Blaupausen getrocknet sind.

[Via TheFutureOfThings]
[Artikel in Englisch]

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CSR zeigt Bluetooth low energy



Okay, die ewigen neuen Schlagworte können schon langweilen, aber die Technologie, die früher mal Ultra Low Power Bluetooth / Wibree genannt wurde heisst jetzt Bluetooth low energy. Nachdem die Namensfragen jetzt geklärt wurden: CSR hat seinen jüngst vorgestellten BlueCore7 Dual Mode (Bluetooth low energy und Bluetooth v2.1) Chip bei einem Treffen der Bluetooth SIG Medical Working Group vorgestellt. Laut Anwesenden konnte das Handy Daten zu einem anderen Handy in der Nähe übertragen, wobei es nur 3 statt 32 Frequenzen nutzte, was zu einem deutlich verminderten Stromverbrauch führt. Hört sich gut an, aber irgendwie haben wir das Gefühl, es könnte noch Jahre dauern, bis diese Technologie in der Massenfertigung genutzt wird.

[Artikel in Englisch]

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Gleichzeitig Fernsehen und Fotos angucken auf dem Handy



Sharp hat heute den Beginn der Masssenfertigung ihres neuen LCD Controllers LR388D8 für Handys bekanntgegeben. Mit dem Chip, der mit dem 400 Mbps – schnellen MDDI Standard arbeitet, lassen sich gleichzeitig Bilder auf dem eingebauten und einem externen LCD Display ansehen, also zum Beispiel auf dem Handy fernsehen, während man sich auf dem externen Bildschirm die Urlaubsfotos reinzieht. Großes Kino, erhältlich ab Oktober für ca. 15 Euro.

[Via AkihabaraNews]

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