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Virtuelle Arme mit Hirnsteuerung erreichen die ersten Rhesus Äffchen

Miguel Nicolelis an der Duke University hat eine Methode entwickelt, mit der es Affen möglich ist nicht nur einen virtuellen Arm mittels Hirn zu steuern, sondern dabei auch noch ein sensorisches (ebenso virtuelles) Feedback zu bekommen. Der Roboter-Arm sendet nämlich auch Signale an das Hirn zurück, so dass sich das - in dieser Hinsicht eigentlich gut ausgestattete und obendrein sehr putzige Äffchen - nicht nur auf die Augen verlassen muss. Der nächste Schritt in dieser Entwicklung sind natürlich Menschen.

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Endlich: Hirnaktivität in schummrigen Videos sehen

Wer zusammen mit Science Fiction seit Ewigkeiten davon träumt, dass man im Hirn ablesen kann, was Menschen sehen, der kommt seinem Ziel jetzt einen Schritt näher. Am Berkeley Institut hat man via fMRI-Software die Hirnaktivität so genau gemessen, dass man via Computer nach einer gewissen Lernphase das Bild jetzt rekonstruieren kann. Sieht zwar alles aus wie eine Art schemenhafte Staubwolke, aber zumindest ahnen wir, dass wir eines Tages unsere Augen als Hauptinput für Facebooks neues Timeline-Feature nutzen können. Welchen Sinn es allerdings haben soll, dem Rechner YouTube-Videos zu füttern und daraus ein Hirn-Video zu erstellen erschliesst sich uns nicht so wirklich. Video nach dem Break.

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Smartphone Brain Scanner: Gehirn kann man nun auch to go lesen


Die Frage, was man denn gerade denkt, ist nicht nur ein Beziehungsklassiker, sondern auch einer der wenigen Bereiche, wo man noch immer gut etwas vormunkeln kann. Vorbei sind diese Zeiten mit dem Smartphone Brain Scanner, in diesem Beispiel mit dem 14-Kanal-EEG-Headset und einem Nokia N900, der die Hirnaktivitäten des Trägers in einem 3D-Modell abbildet. Die Macher versprechen sich natürlich ganz viele neue tolle Anwendungsgebiete. Mehr in dem Video nach dem Break.

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Das weiße Rauschen: Teletron macht aus Gedanken Musik


Robert Schneider, Musiker der Apple in Stereo hat den Lötkolben ausgespackt und sein Theremin mit einem Mattel Mindflex EEG-Spiel gepaart. Ergebnis ist ein Theremin, das man mit Gedanken spielt, wenn man mit dem Gedanken spielt: Je mehr Robert denkt, dichtet Technabob, desto höher klingt das Theremin. Video nach dem Break.

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Das Pfund Hirnfernbedienung aus Braunschweig jetzt viel schöner


Über den ersten Helm hatten sich unsere amerikanischen Freunde ja genügend lustig gemacht, aber an der TU Braunschweig hat man alles andere als geschlafen. Die neue Version ihres Brain-Computer-Interfaces, das nebenher auch als tragbares Elektroenzephalogramm dient, sieht nämlich jetzt aus wie ein Kopfhörer (den Tron tragen würden). Auf der CeBIT hatten sie es vorgestellt und wir finden: ja, das sieht schon viel besser aus. Und die Vorteile liegen beim EEG ja auf der Hand. Nicht nachher blöd Haarewaschen. Als BCI kann man immerhin schon fernsteuerbare Autos durch die Kurve "denken". Am Gewicht von 500 Gramm soll bis zur Marktreife (ca. Mitte dieses Jahrzehnts) ebenso noch gearbeitet werden wie an der Empfindlichkeit der Sensoren.

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Gedankenkontrollierte Installation bei der Winter Olympiade


Sport ist ja nicht wirklich - wir gestehen - unser Hauptthema, aber wenn es um Olympiaden geht, da werden auch schon mal auf der Kunstseite die technischen Parameter hochgeschraubt. InteraXon hat die Installation vorbereitet und mit oben abgebildetem Headset sollen ein paar Besucher zumindest die Helligkeit der Installation mit Gedanken wie "Es werde Licht" in den gedanklichen Griff bekommen. Es hat ja schon einmal funktioniert.

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USB-Fußschalter: Hässlich und toll


Jaja, das ist das langweiligste und hässlichste Gadget. Aber, das müsst ihr mir lassen, es kann auch eines der praktischsten sein. Was Generationen von Nähmaschinen-Nähern/innen zu schätzen gelernt haben, kann Computernerds nicht schaden: Immerhin ist der Fuß neben der Nase eines der meistunterbenutzten Organe des Schreibtisch-Menschen. Der Mausknopf/Start-Stop-Schalter/Boss-Button unter dem Tisch mag zwar doof aussehen, verspricht aber endlich den alten Traum vom dritten Zeigefinger wahr zu machen. 18 Dollar, per Software mit Tastaturbefehlen belegbar.

[via OhGizmo!]

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Canon macht ernst mit Augmented Reality, Dinosaurier kommen auf bis zu fünf Meter an uns ran



Canon hat sein neues augmented reality display in Chiba, Japan, vorgestellt und wir waren kurz davor, uns mal eben FLüge zu buchen. Ihr wolltet doch auch immer schon mal von einem sympathischen T-Rex gefuttert werden, oder? Insgesamt 260 Dinosaurier-Arten sind in diesem System integriert, die man sich mit einem speziellen Gerät anschauen kann. Dabei kommen die Dinos bis auf fünf Meter "an einen ran". Bei der Ausstellung werden diverse Canon-Produkte verwendet: LCD-Projektor, Inkjet-Drucker und verschiedene Kameras. Vom 18. Juli bis zum 1. August kann man sich das anschauen ...

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Twittern mit dem Hirn



Adam Wilson hat Anfang April seine erste Nachricht auf Twitter geschickt - und zwar ohne einen Finger zu rühren. "Using EEG to send tweet" hieß sie. Wilson ist Doktorand an der University of Wisconsin-Madison und Teil einer Gruppe von Forschern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit Krankheiten wie ALS oder einem Schlaganfall, wo das Gehirn funktioniert aber der Körper sich nicht bewegen kann mit Brain Machine Interfaces zu helfen.Wilson vergleicht sein Interface mit dem beim SMS schreiben, man ist also nicht besonders schnell, aber für Tweets reicht es allemal. Video nach dem Break...

[via Physorg]

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Gedankensteuerung für Hondas Asimo



Es sieht ein wenig unangenehm aus wie der Mann da links auf dem Bild unter der schwarzen Halbkugel sitzt, von der man nicht weiss, ob sie nicht gerade fiese Dinge mit seinem Hirn anstellt. Aber weit gefehlt: Mitleid sollte man eher mit dem Roboter Asimo haben, der nämlich von eben diesem Menschen mit der schwarzen Halbkugel auf dem Schädel ferngesteuert wird, nur mit Gedankenkraft. Das Honda Research Institute hat in Zusammenarbeit mit Advanced Telecommunications Research (ATR) und der Shimadzu Corporation diese Steuerung entwickelt, die auch ohne spezielles Training zu 90% korrekt funktionieren soll. Video nach dem Break...

[Via Akihabara News]

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Cyberspace wieder cool, Vuzix macht's möglich



Funky Brillen sind für Gamer, die was auf sich halten, ein Muss. Sagen Gamer, die was auf sich halten. Mit diesem Gerät von Vuzix, einem Augmented-Reality-AddOn für das tragbare Display VR920, glauben wir das auch. Entwickelt zusammen mit Metaio bekommt man hier folgendes: das USB-AddOn CamAR, eine Kamera, die Objekte ganz exakt verfolgen soll und die Position in 3D-Spielen noch besser berechnen können, und das PhasAR, einen drahtloses Augmented Reality Controller. verwendet man beide gleichzeitig, sollen Spieler gleichzeitig sehen können, was im Display und in der Matrix so passiert. Nicht verstanden? Beispiel: Ihr lest ein Buch, das in einem Programm auf dem VR920 läuft, und plötzlich tauchen Bilder auf, die den Text vervollständigen. Verrückt? Nee, die Zukunft. VR920 kostet 400 Dollar, die AddOns 100 Dollar. Mehr Infos nach dem Break.

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Emotiv verschiebt Gedankenkontroll-Steuerung bis auf weiteres



Anfang des Jahres versprach uns Emotiv noch vor Weihnachten ein Gedankenkontroll-Set für die Steuerung einfacher Games. Aber das magische Hirn-USB-Interface namens Epoc kommt definitiv nicht mehr dieses Jahr und wenn man sich die Begründung anschaut, könnte man glatt auf die Idee kommen, dass hier jemand einfach den Mund zu voll genommen hat: "Irgendwann 2009" soll Epoc jetzt auf den Markt gebracht werden und zwar weil das Teil offensichtlich noch nicht so funktioniert "wie angekündigt".

[Artikel in Englisch]

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Klüger dank Kappe


Diese Kappe ist sicherlich ein Utensil, das bald in jede Schreibtischschublade gehören sollte, immerhin funktioniert mit ihr das Gehirn besser: Australische Forscher haben eine "Denkkappe" entwickelt, die ein Magnetfeld auf der linken Seite des Kopfes erzeugt, durch das die detailverliebte rechte Gehirnhälfte temporär außer Kraft gesetzt wird und ihr Träger in Folge den Gesamtkontext eines Sachverhalts sieht anstatt sich in Einzelheiten zu verlieren. Angeblich sind die Träger der Kappe auch künstlerisch gewiefter. Mal sehen, wohin diese Einsicht in das Brain-Pimping führt.

[Artikel in Englisch]
[Mehr Informationen]

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Die Zunge als Maus



Wie sich herausgestellt hat, ist die Zunge nicht mit dem Rückenmark verbunden (hätten wir im Biologie-Grundkurs besser aufgepasst, wäre uns das schon vorher klar gewesen). Im Fall einer Rückenmarksverletzung ein eindeutiger Vorteil, da sie oft unbeeinträchtigt bleibt und daher weiterhin genutzt werden kann. Ein Team der Georgia Tech University entwickelt derzeit einen zungenbasierten Apparat für gelähmte Menschen, der - auch wenn er nicht ganz so elegant verpackt ist wie andere zungenkontrollierte Interfaces z.B. der Gravitonus - mittels eines kleinen auf der Zunge befestigten Magneten und über den Wangen angebrachten Sensoren Dinge wie Rollstühle und Computer bedienen kann. Die Entwickler versprechen sich von dem "Tongue Drive"-System Interaktivität weit über bisher bekannte körperbasierte Methoden. Der Mund wird also die neue Maus. Wie dieses Video zeigt, kann man damit auch recht lässig spielen, wobei man allerdings (wenn man es kann) nicht gleichzeitig reden sollte. Mal sehen, ob irgendwann auch die breite Masse mit der Zunge das Alphabet eintippt.

[Artikel in Englisch]
[zu elektronischen Zungen]

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Kühe mit Fernsteuerung und GPS-Halsband


OK, wir haben natürlich nicht einen Funken Ahnung davon, wie man normalerweise Kühe auf der Weide verwaltet oder gar dazu bewegt eine bestimmte Marschroute einzuschlagen - Die abgespeicherten Cowboy-Klischees sind bestimmt nicht mehr State-of-the-Art und modernere Methoden? Keine Blassen. Zum orten der Rindviecher GPS einzusetzen, kommt uns jedenfalls logisch vor, das hätten wir auch so gemacht (Gott behüte, dass jemals Kühe in unsere Obhut kommen). Aber was sich MIT und US-Landwirtschaftsministerium jetzt ausgedacht haben, haut den stärksten Stalljungen aus den Gummistiefeln: Am GPS-Halsband ist auch eine Art Kopfhörer angebracht, und je nachdem ob es am linken oder rechten Ohr fiept, sollen die Tiere sich nach rechts oder links wenden. Kühe mit Fernsteuerung. Wow.

[Artikel in Englisch]

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