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Sascha Koesch
Berlin - http://

Magnetenkontrollierte Roboter bauen in der Mikro-Fabrik (Video)



Kleine Roboter, die von magnetischen Feldern kontrolliert werden, sind nicht wirklich neu, aber SRI hat in einem Projekt der DARPA, das sich Open Manufacturing Program nennt, doch ein paar überraschende Tricks. Die Roboter sind irre schnell und schaffen 35 Zentimeter in der Sekunde, es lassen sich eine beliebige Menge von Mini-Bots gleichzeitig steuern, sie können Wände oder bewegliche Untergründe meistern und obendrein basteln sie auch noch im Teamwork an echten Dingen, Elektronik nicht ausgeschlossen. Beeindruckendes Video nach dem Break.

Sony Patent: Selbstputzende Roboter



Wir lieben Zeichnungen von kleinen menschlich anmutenden Robotern. Und wenn sie sich selber auch noch putzen, dann ist unser Katzen-Gen definitiv angesprungen. In einem neuen Patent hat Sony sich diese Fähigkeit unter Robotern gesichert. Zweifelhaft. Die Grundidee ist, Roboter schießen von sich selber Fotos und stellen dabei den Verschmutzungsgrad her, vor allem der Augen (Kameras). Die schmutzigen Stellen werden dann geputzt und der Roboter soll fähig sein zwischen einem Kratzer und normalem Schmutz zu unterscheiden. Was jetzt noch fehlt sind Sony-Roboter, aber vielleicht planen sie ja kleinen Roboter-Putzarme für ihre nächsten Smartphones. Xperia QRIO. Wir wären entzückt.

OnePlus One: Bilderleak



Das OnePlus One des früheren Oppo Mitarbeiters Pete Lau soll laut eigener Aussage das "perfekte Smartphone" werden. Jetzt sind erste Bilder geleakt, die das Smartphone zeigen (austauschbare Cover nach dem Break) sollen. Es erinnert tatsächlich ein wenig an Oppo Find 5, aber ob die Leaks auch echt sind, werden wir wohl erst am Mittwoch erfahren, wenn die offizielle Vorstellung folgt. 350 Euro soll das Smartphone in Europa kosten.

Rufus Cuffs: 3-Zoll Monster Wearable für den Arm



Es gibt smarte, zurückhaltende, elegante und funktionale recht reduzierte Wearables als Armbanduhren-Ersatz oder Ähnliches. Es gibt aber auch eigentümliche Monster, die eher wie ein Smartphone wirken, das man sich um den Arm schnallt. Das 3-Zoll Rufus Cuffs mit vollem Android ist letzteres. Wrist Communicator nennt es sich. Für 249 Dollar ist man via Indiegogo dabei und es scheint durchaus Interesse zu wecken. Datenverbindungen laufen über das Smartphone, aber sonst hat es von Mikrophon über Kamera, Lautsprecher, Browser, Stimmenkontrolle, GPS und Google Play alles, was eine etwas überdimensionierte Schaltzentrale am Arm brauchen könnte. 82% des Crowdfunding-Ziels sind auch schon erreicht. Wer hätte das gedacht. Video nach dem Break.

Schulkinder in Irland bauen Oculus Rift Umgebungen



Eine dieser Übungen die wir selbst gerne als Kinder gehabt hätten. In einer Klasse in Irland stand nicht nur Second Life auf dem Unterrichtsprogramm, sondern auch 3D-Modelle und die letzte Aufgabe war der Nachbau eines Klosters, um es via Oculus Rift nach dem Schulausflug erneut besuchen zu können. Video der begeisterten Kinder, die erst mittels Oculus Rift festgestellt haben, was sie eigentlich da an 3D-Modell wirklich gebaut haben, nach dem Break. Ob wir in Zukunft mehr Virtual Reality in Schulklassen sehen, weiss niemand, es scheint aber seinen Wow-Effekt nicht zu verfehlen.

Wearable Rückzug: Nike schrumpft seine FuelBand Unternehmungen



Zunächst preschte Cnet vor und behauptete, dass Nike FuelBand gleich voll und ganz einstellen würde. Gerüchte über Entlassungen waren auf "Secret" (der App) aufgetaucht. Entlassungen in diesem Bereich wird es wohl auch geben, aber Nike selbst hat ein Statement veröffentlicht, nachdem sie das Nike+ FuelBand SE als wichtigen Teil ihrer Unternehmungen bezeichnet, neue Farben ankündigt, Verbesserungen der App und Support für die "vorhersehbare Zukunft". Keine Frage, was nicht erwähnt wurde, sind neue oder erweiterte Modelle. So dass die Spekulationen um den Ausstieg von Nike aus dem Wearables-Business noch nicht ganz vom Tisch sind. Re/code zitiert Quellen aus dem Umfeld, dass Nike weder genug Gewinne erzielt, noch genügend Entwickler auf seine Seite ziehen konnte und auch mit den Daten die sie gewonnen haben nicht wirklich etwas anzufangen wussten. Eine Android App ist nach wie vor nicht entwickelt. Da Tim Cook im Vorstand von Nike sitzt, wäre es durchaus möglich, dass Nike sich auf die Software konzentriert und die Hardware in Zukunft Apple überlässt.

Google NASA Spheres: Project Tango Bot in Schwerelosigkeit getestet (Video)



Ihr erinnert euch noch daran, dass Project Tango auf Smartphones ein Google Prototyp für die 3D-Erfassung der Umgebung des Smartphones ist? Gut. Für die NASA hat Google den Prototypen jetzt auf einen Spheres-Roboter in Schwerelosigkeit getestet, der letztendlich dafür da sein soll, sich ohne Probleme auf der ISS bewegen zu können, weil er immer genau weiß, wo er ist, um dort nach Belieben kleine Arbeiten zu verrichten. Ein paar Google-Angestellte machten so nebenbei ihre ersten Erfahrungen in der Schwerelosigkeit. Video nach dem Break.

Google Glass: Schnupperbrillen-Programm zum Testen



Scheinbar hatte Google ein Programm, das einem ermöglichte Google Glass erst mal anzuprobieren, bevor man sich für den Kauf entscheidet. Dabei bekam man eine echte Brille zugesandt, deren Funktionen mittels zerstörtem USB-Port deaktiviert wurden. Ein Gefühl dafür bekommen, wie sich das anfühlt, bevor man in das Explorer Programm einsteigt war die Idee, die Telefonnummer unter der man die Schnupperbrillen bestellen konnte, wurde allerdings nachdem das Programm via Reddit öffentlich wurde, umfunktioniert . Obwohl vor kurzem jeder interessierte für kurze Zeit Google Glass erstehen konnte, bleibt das "Produkt" nach wie vor wenigen Betatestern vorbehalten.

Candy Crush King will doch nicht mehr auf Candy-Trademark bestehen



Candy Crash Entwickler King, die sich einen höchst schlechten Ruf vor allem dadurch eingehandelt hatten, dass sie gegen alle möglichen Entwickler von Spielen vorgegangen sind, die die Worte "Candy" oder "Saga" verwendet haben, selber aber nicht selten andere Games neuformatieren, scheint umzulenken und jetzt nicht mehr ganz so rabiat gegen Nutzer solcher Namen in Gametiteln vorgehen zu wollen. Ob die Geschichte von CandySwipe und Stoic (friedliche Einigungen mit King) sich allerdings so bei den Apps wiederholen wird, die nur aus Protest entwickelt wurden, bleibt abzuwarten.

Wu-Tang Clan Album: 5 Millionen für seine Befreiung vor dem Mäzen auf Kickstarter gesucht



Ihr kennt das eigenwillige Projekt von Wu-Tang Clan, ein Album als Unikat zu verkaufen statt damit auf den schrumpfenden Musikmarkt zu gehen? Das hat natürlich zur Folge, dass all die Tracks nie in die Hände und Ohren der Fans gelangen, ausser auf diversen Galerie-Vorstellungen die Wu-Tang Clan damit vorhat. Jetzt gibt es ein Kickstarter-Projekt, das das Album für 5 Millionen an die Fans geht, statt an einen exklusiven Hörer. Bislang sind mit unter 2.000 Dollar allerdings noch nicht wirklich relevante Bieter aufgetaucht, die Wu-Tang aus Fansicht eines besseren belehren würden.

Userdaten verkaufen: wachsende Nebenverdienste für Nest und Fitbit



Userdaten sind für Firmen die sich im Fitness-Bereich und im smarten Heim aufhalten laut einem Bericht von Forbes schon bald mehr als nur ein Nebenverdienst, sondern eins der Haupteinkommen. Nest (die neulich von Google aufgekauft wurden) z.B. verdient schon jetzt gut an den Daten ihrer User, die sie an die Energielieferanten schicken und locken ihre User mit zusätzlichen Boni. Wenn sie zum Beispiel Nest das Recht geben, die Klimaanlage runter zu drehen, wenn der Gesamtenergieverbrauch des Netzes zu hoch wird, gibt es bare Münze, damit die Energiebetreiber sich den Ausbau des Netzes sparen können. Fitbit geht einen anderen Weg und verkauft Firmen verbilligt ihre Fitbit Zips, die diese dann wiederum an ihre Mitarbeiter weiterreichen und "lustige" Spiele organisieren, wie: wer ist das fitteste Büro. Einer der am schnellsten wachsenden Bereiche bei Fitbit. Und am Ende stehen dann die firmeneigenen Versicherer und locken wieder mit Senkung der Versicherungspreise. Und natürlich entdecken die anderen Firmen in diesem Umfeld den lukrativen Nebenverdienst auch gerade für sich. Gamification trifft Überwachung ganz im Sinne von: they got game, we got played.

Zazzz: Der Haschisch-Automat feiert sein Debut in den USA



Tranzbyte und American Green haben gestern ihren ersten Haschisch-Automaten vorgestellt, Zazzz, der ab heute in Betrieb gehen soll. Dabei muss man natürlich seine ID verifizieren lassen, das Alter wird auch noch mal biometrisch gegengecheckt, und man kann nur einkaufen, wenn man einen medizinischen Grund für seinen Haschisch-Konsum hat und die entsprechende Karte. Wir sind gespannt wie sich das entwickelt. Video nach dem Break.

Honda NM4: Das perfekte Motorrad für Batman und Mangaliebhaber



Honda scheint sich mit seinem neuenen Motorrädern NM4-01 und NM4-02 (Bild nach dem Break) eine ganz eigene Zielgruppe auszusuchen. Superhelden und solche die es werden wollen. Die eindeutig von Mangas inspirierten Motorräder - die zunächst von einigen aufgrund des Aussehens für ein Konzept gehalten wurden - sollen schon am 21. April in Japan für ca. 7000 Euro in den Verkauf gehen. Hierzulande soll das Motorrad mit 55PS 11.755 Euro kosten und im Juni auf dem Markt sein. Selbst das Cockpit ist dem futuristischen Design angeglichen und lässt sich farblich einstellen. Video nach dem Break.

Galerie: Honda NM4

Fukushima: Mit der Drohne im Unland


Drone Adventures zeichnen sich dadurch aus, dass sie unzugängliche Gebiete mit Drohnen erschliessen. Jetzt haben sie sich den Nachwirkungen des Erdbebens und der folgenden Nuklearkatastrophe gewidmet und sind in das Fukushima-Gebiet gereist, wo immer noch 150.000 Bewohner evakuiert sind und die Aufräumarbeiten längst noch nicht abgeschlossen sind. Der Bericht und die Fotogalerie sind ein gespenstisches Statement gerade jetzt, wo die japanische Atomindustrie wieder angeschoben wird.

Vom Gesicht gerissen: Merke, Google Glass in San Francisco besser nicht tragen


Kyle Russell, ein Journalist aus der Bay Area, wollte über die Proteste in San Francisco berichten, die sich dieser Tage gegen einen Google-Anwalt richten, der wohl ein Haus gekauft hat und danach die Bewohner (darunter Lehrer) vor die Tür setzte. Dabei hatte er die wagemutige Idee (besser gesagt Angewohnheit) sein Google Glass aufzusetzen. Auf der Straße wurde ihm dann mit lauten "Glass"-Kriegsruf die Brille von der Nase gerissen und hinterher mit offensichtlich politisch getriebenem Hass auf Google zerstört. So wie man früher auf seine iPods und iPhones in der Öffentlichkeit aufpassen musste, scheint es zumindest in San Francisco schon so weit zu sein, dass man aufgrund der Stimmung gegen Google besser nicht mit Glass rumlaufen sollte. Das wird schlicht als Statement für Gentrification verstanden.

Foto via @kylebrussell


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