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Anton Waldt
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Nokia lanciert fünf neue Low-End-Modelle für Konsumenten in Schwellenländern



Nokia hat neue, schlichte Einsteiger-Mobiltelefone vorgestellt: 1616, 1800, 2220 slide, 2690 und 1280 sind in erster Linie auf die Bedürfnisse von Nutzern in Schwellenländern ausgerichtet, der Verkauf hierzulande ist daher so etwas wie ein Kollateral-Geschäft. 1616 und das 1800 werden ohne Steuern und Mobilfunkvertrag voraussichtlich zwischen 24 und 26 Euro kosten (im Laufe des nächsten Jahres). Das 1616 wartet unter anderem mit UKW-Radio auf, genau wie das 1800, das ansonsten speziell für die Mehrnutzerverwaltung ausgelegt ist. Das 2220 slide und das 2690 werden voraussichtlich 45 bzw. 54 Euro (ohne Steuern und Mobilfunkvertrag) kosten (im Laufe des nächsten Jahres) und bieten zusätzlich Unterstützung für E-Mails.

100.000 Apps im Store, Apples Ego bedroht die Ozonschicht



In Apples App Store finden sich nach Angaben des Konzerns jetzt mehr als 100.000 Apps. Donnerlitchen! Jetzt müsste eigentlich nur noch jemand ausrechnen, wie lange der Download von 100.000 Apps dauert, dann wüssten wir exakt, wieviele Apps uns im Leben entgehen werden. Oder auch nicht, denn Apples App-Rad dreht sich schwindelerregend schnell: Am 28. September waren es erst lausige 85.000 Apps, heute, einen Monat und eine Woche später, sind es schon 15.000 mehr. Kein Wunder dass Apples Ego langsam die Ozonschicht bedroht:

"Apple ignited the personal computer revolution in the 1970s with the Apple II and reinvented the personal computer in the 1980s with the Macintosh. Today, Apple continues to lead the industry in innovation with its award-winning computers, OS X operating system and iLife and professional applications. Apple is also spearheading the digital media revolution with its iPod portable music and video players and iTunes online store, and has entered the mobile phone market with its revolutionary iPhone."

Ausgepackt und ausprobiert: Bandais Sojabohne zum Dauerpulen



Zweiter Teil des Praxis-Tests japanischer Neurotiker-Gadgets: Nachdem die endlos pellende Banane glatt duchgefallen ist, richten sich jetzt die Hoffnungen der Hibbeligen auf den Edamame-Schlüsselanhänger. Edamame sind unreife Sojabohnen, die durch ihre zarte Konsistenz besonders handschmeichelnd sind, weshalb das Bohnenpulen schnell zur Sucht wird. Und hier liefert Bandais Gummi-Edamame tatsächlich einen annehmbaren Ersatz! Drei Erbsen können immer wieder aus der Schale gedrückt werden, wobei die mittelere ein Gesicht zeigt, das wohl sagen soll: Ich will nicht raus! Für 630 Yen (rund 4,70 Euro) eine wohlfeile Investition in die Nervengesundheit, europäische Online-Händler wollen allerdings den dreifachen Betrag für das Schnuckel, was eindeutig zu viel ist.

3M kündigt Massenproduktion von 3D-Displays für mobile Gadgets an



2009 war ja schon ziemlich 3D, 2010 soll noch viel dreidimensionaler werden: Nach den großformatigen TV-Geräten, die auf der IFA präsentiert wurden, will 3M jetzt speziell mobile Geräte dimensional aufbretzeln. Konkret kündigte der Konzern die Massenenproduktion von 3D-LCD-Panels nach dem guten alten Wackelbildprinzip in 2,8- und 9-Zoll an.

Fernglas mit integrierter Digicam und LCD-Klapp-Display beim Ramschhändler



Ferngläser sind auch nicht mehr das, was sie analog einmal waren, wie der Trash-Händler Chinavasion jetzt eindrucksvoll demonstriert: Hier gibt´s das Fernglas mit integrierter 1,3-Megapixel-Digicam für 153,67 Euro, Klapp-LCD-Screen inklusive. Was natürlich genial für alle ist, die beim Blick durchs Fernglas umgehend ins Schielen kommen - jetzt kann man stattdessen bequem aufs Display schauen und gut. Chinavasion hat aber das noch nicht richtig kapiert, jedenfalls müssen die Modells hier klassisch in die optischen Röhren schauen. Das angepriesenen Fernglas mit einer fixierten 28-mm-Optik dürfte aber außer als Proof-of-concept sowieso nicht zu gebrauchen sein. Wir warten auf Updates.

iPhone/iPod-Taschen aus Filz und Leder sind chic und verbreiten Nachhaltigkeitsflair



Diese iPhone/iPod-Taschen könnten glatt dem Manufactum-Katalog entsprungen sein: Aus Filz und Leder gefertig, versprechen die Taschen der Designer Byrd & Belle Langlebigkeit und Zeitgeist-Chic. Angenehm unaufgeregt an den einfachen, aber wahrscheinlich recht brauchbaren Teilen ist zudem der Preis von 19 Dollar.

[via technabob]

US-Mobilfunker lässt Motorolas DROID als Alien-Meteor aufschlagen



Das MILESTONE von Motorola, die GSM-Version des DROID, kommt zwar jetzt auch nach Deutschland, aber richtig krachen lässt es nur der US-Mobilfunker Verizon: In dessen neuestem TV-Spot für das Android-Handy schlagen die Telefone als künstliche Meteore auf der Erde ein. Die Alien-Gefährte öffnen sich, zeigen das Handy in ihrem Inneren und lassen Cowboys völlig ratlos zurück. Ob das nun verkaufsfördernd ist oder einfach nur ein teurer Klamauk, soll uns erstmal egal sein: Video nach dem Break!

Das Beatles-Gesamtwerk kommt auf USB-Weihnachtskugeln für 190 Euro an den Baum



2009 ist dann wohl das Jahr des größten anzunehmenden Backkatolog-Reibachs dank Digitalisierung: Nachdem die Beatles-Rechteinhaber jetzt auch an der Spielkonsolenfront mitverdienen und sich das Beatles-Gesamtwerk "Remastered" schon prächtig verkauft hat, kommt das Ganze jetzt noch einmal in einer besonders digitalen "Special Edition" raus - allerdings nur in den USA und UK. Am 7. und 8. Dezember wollen Apple Corps Ltd. und EMI Music dort insgesamt 30.000 streng abgezählte USB-Weihnachtsbaumkugeln an den unersättlich Fan bringen. Der Apfel hat 16 GB Speicher auf denen sich die 14 amtlichen Beatles-Alben gleich in zwei Formaten finden: FLAC mit 44,1 Khz 24-Bit und MP3 mit 320 Kbps. Als Goodies gibt´s noch Linernotes und Filmchen. Die grünen Apfel-Sticks sollen dann 279,99 Dollar, also rund 190 Euro kosten.

Frühstückszubereitungsmaschine aus Alltagsgegenständen ist gigantisch und toll



Der Design-Lehrer Yuri Suzuki hat im Amsterdamer Ausstellungzentrum Platform 21 mit zahlreichen Helfern eine gigantische Frühstückszubereitungsmaschine geschaffen, die fast ausschließlich aus alltäglichen Haushaltsgegenständen besteht. Einziger Haken für willige Nachahmer: Die Konstruktionen nehmen ziemlich viel Platz weg. Video nach dem Break.

[via technabob]

Nintendo-Fantasie-Konsole ist Visitenkartenbox



Das ist doch mal was für geschäftstüchtige Gamer - soll es ja durchaus geben, sagt uns die Gerüchtekiste. Die vermeintliche mobile Game-Konsole gibt zwar keinen Bleep und keinen bewegten Pixel von sich, dafür hat sie zwei Fächer für Visitenkarten, also die eigenen und die eingesammelten. Gibt´s in Japan im Spielzeugladen für 1.029 Yen, was dann etwa 4 Euro sind.

Brandos Triple 3.5" SATA/SAS HDD-Rack für unersättliche Speicherfanatiker



Was kommt nach dem Dock für zwei SATA-HDDs? Logisch, das Dock für 3 Platten. Und nachdem Brando im Sommer 2 gesagt hat, muss die Firma daher jetzt folgerichtig 3 sagen. Auftritt des Triple 3.5" SATA/SAS HDD-Rack, das man statt der lästigen optischen Drives in den 5-Zoll-Slot eines Towers schieben kann. Für 149 Dollar seid ihr dabei.

[via redferret]

Gegenspionage-Tool CVMV-J19 soll fiese kleine Kameras finden



Nachdem Spionagekameras langsam zu einem banalen Billigprodukt verkommen, ist die Zeit für Gegenspionage-Tools wohl mehr als reif. Zum Beispiel das CVMV-J19 von Chinavasion: Das Teil soll zum einen Funksignale vernetzter Kameras aufspüren, zum anderen versteckte Kameralinsen - wobei letzteres per Laserreflektion gelingen soll und wir uns ein wenig am Kopf kratzen, ob das auch wirklich klappt. Egal, denn mit einem Preis von 40,88 Euro eröffnet das CVMV-J19 so oder so die Aufrüstung im Hobby-Schnüffler-Krieg. Har!

Ausgepackt und ausprobiert: Bandais endlos pellende Banane



Wir haben letztes Jahr schon einmal über das Neurotiker-Gadget aus dem Hause Bandai berichtet, allerdings ohne sie in der Hand gehabt zu haben. Das holen wir jetzt, anlässlich eines kleinen Japan-Trips nach. Die endlos pellende Banane sieht erstmal nicht schlecht aus und auch beim Auspacken bleibt noch alles vielversprechend. Aber dann, leider, leider, leider enttäuscht die Banane uns abgrundtief. Der in zahllosen Blogs gepriesene "Pell-Sound" entpuppt sich als typisch japanisches Mädchengenöle, das selbst versiert japanisch sprechende Zeitgenossen nicht verstehen. Für den Schlüsselbund eignet sich die Banane auch eher mal schlecht, einerseits ist sie zu klobig, andererseits entpellt sie sich beim Rauspulen aus der Hosentasche gern selbst. Fazit: Nichts für echte Neurotiker, dafür mit 540 Yen (4 Euro) echt günstig.

Galerie: Bandai Banane

Sony bringt Laptop VAIO Nebula FW im Batik-Design, zum Glück in limitierter Auflage



Sony hat seiner "Signature Collection" den nächsten Streich hinzugefügt: Nach dem Schlangenleder-VAIO kommt der VAIO Nebula FW, dessen Design offensichtlich galaktisch sein soll, aber leider eher nach Batik aussieht. Das gute an der Aktion: Das Teil ist limitiert und auch nicht überteuert. Für obskure Preise ab 809,99 Dollar bekommt man ein 16,4-Zoll-Display, einen Core 2 Duo-Prozessor, bis zu 8 GB RAM, wahlweise ein SSD oder eine herkömmliches Platte und ein Bluy-ray-Laufwerk.

[via chipchick]

3.000-Euro-iPod-Dock "Wall of Sound" ist groß, laut und Konzeptkunst



Klar, normale iPod-Docks sind in der Regel irgendwie - tscha - unspektakulär und klein. Dagegen tritt die Designer-Gruppe Brothers aus Stockholm jetzt mit dem Konzept "Wall of Sound" an, einem handgefertigten Einzelstück, das es wohl eher theoretisch zu Kaufen gibt: Für 3.000 Euro würde man dann einen 102 Kilogramm schweren Trumm bekommen, dessen Front 0,95 mal 1,25 Meter misst, 30 Zentimeter tief ist und dir mit 125 Watt bis zu 95 Dezibel um die Ohren bläst.

[via geek.com]


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