Anton Waldt
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Brinno GardenWatchCam schaut dem Gras beim wachsen zu und macht ein Filmchen draus

Die GardenWatchCam von Brinno ist so etwas wie die Anti-These des geduldigen Gärtners: Das Teil knipst mit 1,2 Megapixeln alle Jubeljahre ein Foto und zwar im Nahbereich. Aus den gesammelten Makros kann man dann ein Video (AVI) erstellen, das die lahmen Pflanzenprozesse effizient zusammenfasst - und je nach Einstellung kann die GardenWatchCam bis zu 6 Monate vor sich hin fotografieren bis der 2-GB-Speicher voll ist. Echte Gärtner brauchen so ein Fast-Forward natürlich nicht, dafür bekommen Hektiker mit Garten halbjährliche Fazit-Videos. In den USA ist das Teil für 139,95 Dollar zu haben. Video nach dem Break.
[via technabob]
Armbanduhr Zero Kelvin zeigt die Zeit mit blauen LEDs an, lässt User erbleichen

Armbanduhren, die nicht direkt die Zeit offenbaren, weil das Ziffernblatt verrutscht ist oder man zur Ermittlung der Uhrzeit trickreiche Logeleien absolvieren muss, scheinen immer noch mächtig im Trend zu liegen. Da können die Me-To-Hersteller natürlich nicht abseits stehen, auch wenn sie nie kapieren werden, wie man die Zeit anhält oder andere fortgeschrittene Chronometer-Kunststückchen aufführt. Statt dessen: 72 blaue LEDs zeigen Stunden und Minuten an, da muss man nichts Rechnen, stupides Abzählen ist angesagt. Der Clou an Zero Kelvin ist unterdessen wohl der Preis von 15,75 Euro.
Super Talent schrumpft USB-Speicher auf Pico-mini-Format
Super Talent hat USB-Speicher auf eine neue Ebene geschrumpft, die mit dem Superlativ "Pico mini" benannt wurde. Das ist natürlich alles andere als logisch, aber trotzdem irre winzig: Gerade noch 32 mal 15 mal 3 Millimeter misst so ein Pico-mini-Döngel, bei einem Krümelgewicht von 1,5 Gramm fassen sie bis zu 16 GB. Preise für die in COB-Technik (Chip-On-Board) gefertigten Speicherlinge wurden aber noch nicht genannt.
Panphonics Sound Shower für extrem gerichtete Beschallung

Die finnische Firma Panphonics hat aus der virulenten Technik der exakten Beschallung ein Produkt gemacht, das "Sound Shower" getauft wurde. Als Lautsprecher dienen dabei Platten, die den Sound annähernd senkrecht in den Raum abgeben, womit man diesen beispielsweise am Arbeitsplatz, an der Bar oder vor einer Werbetafel deutlich hört, überall sonst im Raum aber nicht oder kaum. Wollen wir haben, auch wenn Panphonics sich mit Preisen zurückhält.
[via redferret]
Baby Cry Analyzer: Raub aus dem Piratennest

Gerne finden sich die Rip-offs ausgeklügelter Technologien in der Web-Bude Chinavasion wieder, aber diesesmal läuft der Hase andersherum: Der Baby Cry Analyzer wurde im Februar bei Chinavasion angeboten, jetzt ziehen die Jungs bei ThinkGeek nach. Dabei ähneln sich die Funktionen wie ein Ei dem anderen: Der Baby Cry Analyzer wird zwischen einem halben und zwei Metern entfernt vom Baby platziert und wertet permanent die Geräuschemission des kleinen Rackers aus und ordnet sie einem von fünf Gemütszuständen zu. Das ThinkGeek-Model bietet dann noch Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsanzeige extra und zwar für 99,99 Dollar. Bei Chinavasion ist das Ding für 22,58 Euro zu haben...
[via crunchgear]
OWLEs BUBO - Das nächste Handstativ fürs iPhone 3GS, jetzt mit zwei Griffen

Das iPhone 3GS sammelt schnell aber sicher ein erquickliches Zubehör-Arsenal, auch fürs Filmen. Und was kommt nach dem ZGrip von Zacuto mit einem Griff? Logisch, das BUBO von OWLE mit zwei Griffen. Da kann nichts mehr schief gehen, obwohl das nach dem 3GS-Tauchgang sowieso nicht zu erwarten war. Video nach dem Break.
[via iclarified]
Ohrhörer-Konzept Holeder vermeidet Kabelsalat per Halskette

Der Nachwuchsdesigner Yoosang Kim aus Korea hat ein Ohrhörerkonzept ausgeklügelt, das den Kabelsalat vermeiden kann, der unweigerlich entsteht, wenn man die Teile in die Tasche stopft. Die "Holeder" getauften Ohrhörer kann man dagegen dank eines Haken-förmigen Designs als Halskette tragen, wenn man gerade nichts zu lauschen hat. Wie die Form die akustischen Eigenschaften beeinflusst, muss sich dann aber noch herausstellen.
[via addictivedjdesigns]
SmartPad ist kein SmartPhone sondern eine Anti-Rutsch-Matte

SmartPad ist kein ganz seltener Name im Dunstkreis mobiler Gadgets. Aber dieses SmartPad ist nicht im eigentlichen Sinne schlau, sondern eher praktisch, nämlich eine Antirutsch-Matte aus einem "speziellen weichen und elastischen Silikonmaterial". Haftet angeblich auf allen glatten Flächen und fixiert wiederum alle möglichen Dinge mit glatten Oberflächen, vom Kuli übers Handy bis zur Sonnenbrille. Wir sind bei sowas zwar prinzipiell skeptisch, aber nachdem die konsumkritische taz das SmartPad für OK befunden hat, können wir nur sagen: Bevor ihr wieder euer Telefon verlegt, investiert lieber 9,80 Euro für ein "ClassicPad".
[via taz]
Sega Toys bringt nächste falsche Katze und nennt sie "Venus"

Sega Toys hat seiner Fake-Kuschel-Katze "Yume Neko Smile" ein Update verpasst. Das Resultat heißt dann "Venus" und bringt Sensoren in den Pfoten und am Körper mit, um auf Streicheleien angemessen zu reagieren. Die falsche Katze schnurrt zudem - wie gehabt - auf bestimmte Stichworte. Das Teil soll in Japan Ende des Monats für rund 80 Euro zu haben sein.
LG kündigt Chocolate-Nachfolger für August an, bleibt wahnsinnig geheimnisvoll

LG begibt sich wahnsinnig geheimnisvoll auf die Teaser-Schiene und kündigt für den August einen Nachfolger seines Erfolgs-Modells Chocolate an: Das Schoko-Handy hat sich in der ersten Version immerhin 21 Millionen mal verkauft und entsprechend groß ist die Aufregung. Gleichzeitig hält sich LG mit Details tüchtig zurück, das kommende SuperPhone wird etwa nur als "Chocolate zweiter Generation" bezeichnet, und statt Features zu benennen werden ganz dolle Neuerungen versprochen. "Maximierte Usability" oder ein wirklich ganz neuartiges Display. Abwarten.
[via Engadget Spanien]
Video: Uhr Trace_of_Time löscht Termine pünktlich zur Deadline

Synologys NAS DS409Slim mit vier eSATA-Slots aber ohne Schnickschnack

[via smallnetbuilder]
Factron-iPhone-Case im Retrolook und Wechselobjektiven

Von Factron gab´s 2007 ein iPod-Case aus Titan, jetzt wird mit einem iPhone-Case im Retro-Look nachgelegt: Für 200 Dollar bekommt man die schützende Hülle in 50er-Jahre-Anmutung, aber der Clou des Teils ist offensichtlich das integrierte Objektiv, das ist nämlich auswechselbar und für 15 bis 55 Dollar steht eine ganze Batterie Speziallinsen zur Auswahl, vom Fischauge über Weitwinkel bis zur Makrooptik. Nett.
[via Engadget Polen]
Schnapsgläser statt Schiffe versenken heißt rätselhaft "Enigma"

Mauricio (Tony) Harion studiert Produktdesign und arbeitet nebenbei in einer Bar. Und so konnte der Brasilianer gar nicht anders, als aus dem traditionelle Spiel "Schiffe versenken" ein Tresenspiel zu machen, bei dem Schnapsgläser als Flotte dienen, die im Fall der Versenkung natürlich gelehrt werden müssen. Bei der Gestaltung des Tablett-Spielbretts hat Harion sich von der legendären Kryptomaschine Enigma inspierieren lassen, die dann auch gleich namensgebend wurde. Prost.
[via noquedanblogs]
Superkräfte für alle mit dem analogen Hörgerät Batphones

Der Designer Matthias Ries hat ein analoges Hörgerät entworfen und das Ergebnis "Batphones" genannt. Mit Ultraschallortung hat das natürlich nichts zu tun, statt dessen kommt das gute alte Schalltrichter-Prinzip in farbigem Plastik zu zeitgemäßen Ehren. Wir haben die Dinger letzte Woche beim 5 Gum Vision Lab kurz getestet und können daher bestätigen: "Ob bei einem Konzert, bei einer Vorlesung oder beim Fernsehen: Mit den Batphones ist der Zuhörer ohne viel Aufwand oder technischen Schnick-Schnack 'auf Empfang'." Solche Presselyrik hört man dieser Tage leider immer seltener. Weitere Bilder: nach dem Break.
[via likecool]








