Branchen-Analyst IHS Technology meldet, dass im ersten Quartal 2016 die Produktion eines AMOLED-Displays für Smartphones erstmals preisgünstiger war als die eines vergleichbaren LCD-Screens. Das konkrete Bespiel bezieht sich auf einen 5" großen Bildschirm bei voller HD-Auflösung. Die AMOLED-Variante schlägt mit 14,30 US-Dollar zu Buche, 30 Cents weniger als das LCD oder genauer: ein LTPS LCD, das steht für "Low Temperature Roly-Silicon Liquid Crystal Display, die energieeffizienteste Version eines TFTs.

Ob dieser Trend anhält, bleibt abzuwarten. Noch im vierten Quartal des vergangenen Jahres 2015 kostete ein AMOLED mit 17,10 Dollar deutlich mehr als ein LCD-Screen mit 15,70 Dollar. Dass immer mehr Hersteller Interesse an AMOLED haben, ist unbestritten. Auch Apple – so Berichte – wolle spätestens 2017 auf AMOLED umschwenken. Je mehr OEMs die Technik einsetzen, desto schneller dürften die Preise purzeln. Und somit auch größere und höher aufgelöste Displays attraktiver machen.

 

Smartphones: AMOLED-Displays erstmals preisgünstiger in der Herstellung als LCDs