Die europäische Weltraumagentur ESA forscht offensichtlich munter weiter am Bau einer Mondstation: Vor einigen Tagen hat sie einen Clip veröffentlicht, in dem ESA-Chef Johann-Dietrich Wörner seine Vision vom „Moon Village" erläutert.


Die Wissenschaftler wollen „Backsteine" aus Mondstaub fertigen, die dann wie Legosteine aneinandergeklickt werden sollen. Die benötigte Temperatur von mindestens 1100 °C könne mit einem „Sonnenofen" mithilfe von zahlreichen Spiegeln erreicht werden, die das Sonnenlicht bündelten - was wohl bereits getestet wird, genauso wie die Verwendung von Mondstaub, für den in den Tests eine Mischung aus Vulkanasche und Sand herhalten muss. Offen ist noch, ob die Steine innen hohl sein werden oder nicht. Ein hohler Stein hätte den Vorteil, dass im Inneren ein Vakuum herrscht – die beste Wärmeisolation überhaupt -, während ein kompakter Stein die tagsüber gespeicherte Wärme nachts abgeben könnte.

 

ESA-Chef erklärt seine Vision für ein „Dorf" aus Mondstaub