Aufwändige Multicopter sind so teuer wie fragil. Weil das Anfänger abhält, glauben zumindest die Kollegen von Engadget US, bietet Copterhersteller DJI jetzt auch eine Versicherung für bestimmte Copter-Unfälle an: Für ein Jahr repariert DJI jeden Copter, der durch einen Fall, eine Quetschung oder einen Zusammenstoß zu Schaden gekommen ist. Kostet 160 Euro für den (derzeit) 600 Euro teuren Phantom 3 Standard und 750 Euro für den 3850 Euro teuren Inspire 1 v2.0. Das ist also grob ein Viertel des Kaufpreises; nicht gerade billig.

Der Versicherungsschutz betrifft das Fluggerät, die kardanische Aufhängung und/oder Kamera aber nicht Zubehör wie Propeller, Batterien und Fernbedienung. Nicht inbegriffen sind auch der Verlust des Flugzeugs, Wasserschäden, oberflächliche Kratzer und "Schäden, die durch den Betrieb in ungeeigneten Flug-Gebieten" passiert sind. Ab einem Totalschaden (80 Prozent der Teile sind beschädigt), gibt es ein Ersatzgerät; ab einem Monat vor Vertragsende tauscht DJI den Kauf aber nur noch gegen ein geringwertigeres Modell aus.

Wahrscheinlich geht es DJI aber nicht nur darum, Copter-Anfänger durch eine Versicherung zum Kauf einer für sie überfordernden Flugsache zu überzeugen. Solche Service-Dienst dürften vielmehr langsam Standard in der Tech-Branche werden, da immer mehr sehr teure Gerätschaften unterwegs und in herausfordernden Bedingungen benutzt werden, werden Schadenfälle immer wahrscheinlicher. Das Angstgefühl können Hersteller als Versicherungs-Option auf den Anschaffungspreis aufschlagen.

 

DJI bietet jetzt eine Copterversicherung an