Erinnert ihr euch noch an den widerstandsfähigen Krabbel-Roboter, den Wissenschaftler der UC Berkeley nach dem Vorbild von Kakerlaken bauten? Den flexibel gewölbten Panzer ihrer Konstruktion haben sie jetzt in mehrere Segmente unterteilt und damit eine beeidruckende Kompressionsfähigkeit erreicht: Bei einer Ausgangslänge von 18 cm und -höhe von 7,5 cm lässt sich "CRAM" um mehr als 50 Prozent auf 3,5 cm zusammenstauchen. Als nächster Schritt soll der Bot nun kleiner, schneller und noch pressbarer werden. Der Miniaturisierung sind dabei gedanklich keine Grenzen gesetzt, denn je nach Größe schweben den Forschern unterschiedliche Einsatzgebiete vor: Die Kakerlakenroboter könnten zunächst auf der Suche nach Verschütteten Trümmerberge durchschwärmen und später als hoch entwickelte Winzlinge menschliche Innereien durchforsten. Das Video nach dem Break zeigt einen Prototypen.

[Bild:Tom Libby, Kaushik Jayaram und Pauline Jennings, PolyPEDAL Lab, UC Berkeley]

 

Video: Panzer macht Kakerlaken-Bot extrem quetschbar