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​Samsung Galaxy NX: Erste Eindrücke von der Android Systemkamera


Wir hatten eben Gelegenheit mit einer Samsung Galaxy NX durch den abgeranzten Berliner Ex-Amusementpark Plänterwald zu ziehen und ein paar erste Eindrücke Samsungs erster Android Systemkamera, der Galaxy NX zu sammeln. Im Hintergrund läuft im Kamera-Gehäuse ein normales Android 4.2.2 das sich wie jedes andere nutzen lässt. Die Kamerafunktionen sind ungewohnt reduziert, da sich alles auf den Touchscreen konzentriert. Blitz, An/Aus, Video-Aufnahme, Fokus und ein Drehrad, das aber nicht wie sonst die üblichen P/A/M/S etc. Funktionen anzeigt, das alles wird auf den Touchscreen umgelegt. (Mehr nach dem Break).

Bildergalerie: Samsung Galaxy NX



Die komplette Umstellung auf Touchscreen bei der Bedienung ist dank der sehr übersichtlichen und dennoch nie zu klein geratenen Menuelemente, die nicht allzu weit von klassischen Kameras abweichen, dennoch kein Problem. Und dank der Fokus- etc. Einstellungen an den Objektiven - und einer frei belegbaren Funktionstaste ebenda - muss man auch über den Sucher (der übrigens auf das Auge automatisch reagiert) auf nichts Wesentliches verzichten.



Der Bildschirm ist mit 4,8-Zoll monumental für so eine Kamera, die Sharing-Funktionen sind ebenso wie ein paar Bildfilter direkt aus dem Kameramenu anwählbar und die Scene-Einstellungen durch sogenannte Smart-Modi so aufgeblasen, dass selbst dem einfachsten Amateur dank Beispielbildern die klassischen Money-Shots gelingen sollten.

Wir geben zu, wie haben die Kamera etwas missbraucht, weil wir natürlich LTE mit konstantem Dropbox-Upload der Bilder laufen lassen mussten (trotz nicht gerade guter Empfangslage), was nach 1 1/2 Stunden den stattlichen 4.360mA Akku ganz schön geschafft hat. Und da wir den Bildschirm die ganze Zeit nicht aus hatten, lief die Kamera auch recht warm.

Trotz unserer etwas unsicheren Hand arbeiten der Bildstabilisator, Fokus, Vollformatsensor und alles weitere auf dem 50-200mm Objektiv durch und durch wie erwartet gut zusammen. Auch wenn der Preis mit 1.500 Euro (mit 18-55mm Objektiv) eher stolz ist, dürfte die Kamera dennoch zurecht ihre Freunde finden.

Die wichtigeste Frage bei der Entscheidung ob man für eine Galaxy NX tendiert, oder eher eine Android-lose Kamera, dürfte letztendlich ganz und gar sein, wie sehr man sich generell an Touchscreens gewöhnt hat und natürlich wie wichtig einem ein Direktupload von Bildern auf Social Networks etc. und die dort obendrein möglichen Bildbearbeitungen sind. Wir jedenfalls haben das neue Kamera-Zeitalter mit Android durch und durch genossen.

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