Erschwingliche Hobby-3D-Drucker verkauften sich im vergangenen Jahr deutlich schlechter, während Industrie-Printer immer mehr Einzelteile produzierten, und der Markt insgesamt um knapp 29 Prozent wuchs. Das sind die Kernaussagen des jährlich vom Beratungsunternehmen Wohlers Associates veröffentlichten Berichts zur 3D-Drucker-Industrie.

Da runzelt man erst mal verwundert die Stirn, und tatsächlich wuchs der Markt für Low-Cost-3D-Drucker von 2008 bis 2011 jährlich um 346 Prozent, bevor sich das Wachstum 2012 auf 46 Prozent verlangsamte. Jahr für Jahr eine Verdreifachung - das musste natürlich irgendwann enden, aber so dramatisch? Wohlers zufolge könnte ein weiterer Grund sein, dass die "niedrig hängenden Früchte möglicherweise abgeerntet wurden". Mit anderen Worten: die eingefleischten Bastler haben sich bereits einen 3D-Drucker zugelegt, während die Durchschnittsfamilie mit den komplizierten Geräten letztlich nichts anzufangen weiß.

Das große Geld wird mit 3D-Printern auf den professionellen Märkten verdient. Neu meldet der Wohlers Report hier, dass dies nicht mehr nur mit Prototypen geschieht, sondern zunehmend auch mit der Produktion von Einzelteilen, zum Beispiel für die Luftfahrt- oder die medizintechnische Industrie. Mehr Details und Zahlen liefert Wired hinter dem Via-Link.

[Via Wired]

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Bericht zu 3D-Druckern: DIY-Markt verliert an Fahrt
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