3D-Scanner mit einer Reichweite von einem Kilometer klingt erstmal unglaubwürdig, soll aber mit einer Laserkamera, die an der Heriot Watt University in Edinburgh entwickelt wurde, möglich sein. Auf dem Bild oben sieht man ganz gut, wie das funktioniert: die Laserstrahlen werden vom Ziel zurückgeworfen und die Länge ihres Rückwegs wird präzise genug gemessen, um Unterschiede im Millimeterbereich zu erkennen. Die Forscher glauben, dass sie die Reichweite schon bald bis auf 16 Kilometer ausweiten können, und die Kamera in weniger als fünf Jahren klein genug sein wird, um sie bequem mitnehmen zu können. Das einzige Problem ist die menschliche Haut, die die Laserstrahlen nicht gleichmässig genug reflektiert, so dass das Hightech-Teil wohl nicht zur Gesichtserkennung taugen wird. Stattdessen schlagen die Forscher vor, mit dem Scanner die Bewegung von Felsen oder der Vegetation zu beobachten.

[Via BBC News]

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Laserscanner nimmt Objekte aus einem Kilometer Entfernung in 3D auf