Es muss nicht immer Ouya sein, wenn es um Android, Gaming und Kickstarter geht. GameStick von PlayJam verfolgt außerdem ein leicht anderes Konzept, setzt auf andere Hardware und Formfaktor. Zur Erinnerung. GameStick läuft mit einem Doppelprozessor von Amlogic, die Hardware wird ähnlich wie ein USB-Stick, in den Controller eingelegt. Damit fühlt sich GameStick zumindest portabler an als Ouya, wo die Konsole und der Controller zwei getrennte Geräte bleiben. Unser Team in den USA konnte sich das System jetzt in einer Preview anschauen, weiter geht's hinter dem Klick.

GameStick: Hands-On

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Die technischen Spezifikationen sind das eine, das Handling das andere. Hier gehen die Daumen unserer Reporter hoch: Das Gamepad fühlt sich wertig an, die Bedienelemente solide. Auch wenn es beim D-Pad noch Luft nach oben gibt. Das weiß auch PlayJam und wies darauf hin, dass es sich beim Hands-On noch nicht um finale Hardware handelt. Der Stick mit dem Prozessor ließ sich auch noch nicht in den Controller einlegen.


Das UI zeigt sich spartanisch - ähnlich wie bei Ouya. Reiter für Spiele, Medien, die eigene Profil-Seite und die Einstellungen. Spiele werden in zwei Ansichten unterteilt: beliebte Games und eine Komplettübersicht. Bei den Medien steht zur Zeit Netflix und XMBC zur Verfügung. Im Profil werden persönliche Infomationen gesammelt, außerdem hat man seine Einkäufe, Spielstände und sein Guthaben im Blick.

Noch nicht viel zu berichten gibt es zum Dock, das die Kabelverbindungen zum Fernseher herstellt. Im Prototypen-Stadium wirkte es noch sehr unfertig und unaufgeräumt.

Im April sollen Unterstützer der Kickstarter-Kampagne ihre GameSticks bekommen. Bis dahin sollen 20-30 "wichtige" Spiele zur Verfügung stehen. Das reicht zwar eine Weile, ähnlich wie bei Ouya jedoch wird sich der Erfolg der Konsole letztlich an der Auswahl im Store entscheiden, an Exklusiv-Titeln und dem generellen Support der Spiele-Entwickler. Wie sich das entwickelt, bleibt abzuwarten.

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