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Ogottogott ogooglebar: Schweden wollen sich nicht von Google diktieren lassen, was "ungoogelbar" bedeutet



Auch als überaus dominanter Suchmaschinenkonzern hat man es nicht leicht, zum Beispiel wenn die dumme, ungenaue und frech-unkontrollierbare Alltagssprache den teuren Markennamen partout als Gattungsbegriff verwendet. Weshalb der überaus dominante Suchmaschinenkonzern unermüdlich Druck macht, um wenigstens nicht offiziell zum Gattungsbegriff zu verkommen, weshalb etwa der Duden seit 2006 "googeln" nicht mehr mit "Suche im Internet" definiert, sondern mit "mit Google im Internet suchen". Die neuste Runde in diesem absurden Sprachgerangel geht nun in Schweden über die Bühne, wo der nationale Sprachrat "ogooglebar" offiziell in den Wortschatz aufnehmen wollte, aber eben als "nicht im Netz auffindbar". Und der Sprachrat weigerte sich, diese Definition auf Konzerndruck in Marketingsprech zu verwandeln, statt dessen wurde "ogooglebar" aus Protest aus der Liste neuer Wörter gestrichen. Ogottogott. [Foto: CC by jurvetson]

[via theverge]
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