
Von HTC gibt es seit geraumer Zeit in regelmäßigen Abständen immer zwei Arten von Nachrichten: tolle Hardware und schlechte Quartalszahlen. Mit dem One X legte das taiwanesische Unternehmen 2012 ein Smartphone vor, das es verdient gehabt hätte, mindestens so viele Einheiten zu verkaufen wie das kurze Zeit später vorgestellte Galaxy S III von Samsung. Und doch kam alles anders. Das Galaxy ging, getrieben von einer der größten Marketing-Aktionen aller Zeiten, durch die Decke, das One X blieb liegen. Entsprechend enttäuschend sind die Geschäftsergebnisse, immer und immer wieder.
2013 gleichen sich die Ausgangskoordinaten der Geschichte, wie sie dieses Mal ausgeht, bleibt abzuwarten. HTC hat das neue One vor dem MWC vorgestellt, Samsung das Galaxy S IV nach der Fachmesse in Barcelona. Beide Firmen setzen auf Highend-Technik und vor allem Software-Features, die das Rennen um die Gunst der Kunden als überzeugende Alleinstellungsmerkmale regeln sollen. Aktueller Vorteil für HTC: Das One ist bereits erhältlich, wenn auch nur in geringen Stückzahlen, der weltweite Starttermin wurde gerade nochmals auf April verschoben, bei uns liefert o2 jedoch schon Vorbestellungen aus. Mit dem S4 von Samsung wird erst Ende April gerechnet. Ein zugegebenermaßen kleines Zeitfenster, in dem HTC jetzt durchstarten muss, um eine Trendwende einzuleiten. Verdient hätte es das One, so viel sei schon jetzt verraten. Unsere Review beginnt hinter dem Klick.

Hardware & Design
Müssen wir natürlich zuerst abhandeln, denn in Sachen Design ist HTC mit dem One wirklich etwas Besonderes geglückt: ein absoluter Hingucker. War das One X von 2012 noch aus solidem Polycarbonat, setzt man beim aktuellen One auf einen mit zahlreichen Details versehenen Unibody aus Aluminium. Mit 130 Gramm liegt das Smartphone überzeugend in der Hand, trotz einer Höhe von 137,3 Millimeter. Der Clou ist die Formung der Rückseite und der Kanten des Geräts. Letztere sind abgeschrägt, was die Passform in der Hand noch verbessert. Der Look dieser Details erinnert ein wenig an das iPhone 5 (Glanzeffekt an den geschliffenen Kanten), das Design-Team von HTC hat beim One jedoch einen fast schon spielerischen Umgang mit geometrischen Formen umgesetzt und selbst die Ober- und Unterseite angeschrägt. All dies führt dazu, dass es sich das One solide in der Hand gemütlich macht, einfach klasse aussieht und man selbst nach Tagen der Benutzung immer wieder auf Details stößt, die man so noch nicht wahrgenommen hatte. Designpreis? Wenn es nach uns geht, können wir hier ein Häkchen setzen.
Das One ist nicht die erste Aluminium-Konstruktion von HTC, 2012 war das One S der Metallbruder, bei dem es jedoch ob der Abgeschirmtheit vermehrt zu Empfangsproblemen und schlechter Sprachqualität beim Telefonieren kam. Beim One wurden diese Probleme gelöst. Auf der Rückseite des Smartphones sind dünne weiße Streifen aus Polycarbonat in das Aluminium eingefügt, in denen sämtliche Antennen verbaut sind. Metall und Kunststoff sind lückenlos verarbeitet, streicht man mit dem Finger über die Rückseite, ist der Übergang nur ganz leicht spürbar.

Was den Empfang und die Sprachqualität angeht, gibt es beim One nichts zu bemängeln. Im LTE-Netz der Telekom in Berlin ist das One gleichauf mit dem iPhone 5. Verliert Apples Smartphone einen Empfangsbalken beim Mobilfunk oder beim WiFi, verliert auch das One einen, wechselt das iPhone ins 3G-Netz, wechselt auf der HTC-Neuling. Verbindungsabbrüche (blöd) oder das unberechenbare Abmelden aus dem Mobilfunknetz (Katastrophe) wie noch beim One S gibt es beim neuen Smartphone nicht. Das One unterstützt LTE auf 800, 1.800 und 2.600 MHz.
Werfen wir noch schnell einen Blick auf die weiteren technischen Spezifikationen. Im Inneren arbeitet ein Snapdragon 600 von Qualcomm, getaktet mit 1,7 GHz. 2 GB RAM sind an Bord, beim Speicher für Apps und Files kann man sich zwischen 32 GB und 64 GB entscheiden. Das will gut überlegt sein, HTC hat lediglich einen Einschub für die microSIM-Karte in das Gehäuse gefräst, Speicherkarten lassen sich nicht einlegen. Die üblichen Sensoren sind natürlich mit an Bord, mit Bluetooth 4.0 und WiFi - neben a/b/g/n wird erstmalig auch ac unterstützt - ist man auf der Höhe der Zeit. GPS und NFC runden die drahtlose Kommunikation ab. Mit der Steckdose und/oder dem Rechner wird das HTC One via micro USB verbunden, der Anschluss am Smartphone unterstützt ebenfalls MHL. Die Kamera auf der Rückseite löst in den ominösen UltraPixel - auch bei HTC geht es nicht ohne fulminante Marketing-Kraftausdrücke - auf (mehr dazu später), die Kamera auf der Vorderseite bietet 2,1 Megapixel, HRD inklusive. Ebenfalls auf der Vorderseite befinden sich die Stereo-Lautsprecher, auch dazu später mehr. Denn zunächst wird es pixelig.

Display
Es geht gar nicht anders. Beim 4,7"-Screen des HTC One bleibt einem schlicht die Spucke weg. Schon das 720p-Display des One X hat uns - auch dank seiner optischen Laminierung - extrem gut gefallen, die 1080p-Variante auf dem 2013er-Modell lässt uns nach Luft schnappen. Technisch handelt es sich um ein Super LCD 3 Display mit 468 ppi. 1.920x1.080 Pixel. Die Farben sind fantastisch, die Betrachtungswinkel endlos, besonders beeindruckend ist die Darstellung von Text. Was uns hingegen nicht sonderlich gut gefällt, ist, wie das One die automatische Helligkeit des Screens regelt. Gedimmt wird in ruckligen, deutlich sichtbaren Sprüngen, wann und warum das Display heller oder dunkler wird, ist darüber hinaus nicht ganz nachvollziehbar, hatte während unseres Test jedenfalls wenig mit den tatsächlichen Lichtverhältnissen drumherum zu tun. Unser Testgerät ist jedoch ein Vorserienmodell, mit dem HTC die zahlreichen Events in den vergangenen Wochen bestritten hat, einige Details könnten sich Software-seitig also noch ändern. Updates wurden uns jedoch bis dato nicht angeboten. Unser Tipp: ausschalten und die Helligkeit manuell regeln. Fest steht, dass das Display im Vergleich mit der Konkurrenz aktuell ganz vorne mitspielt, wenn es nicht gar den ersten Platz belegt. Wir sind allerdings auch schon sehr gespannt darauf, die sich die AMOLED-Variante des Galaxy S 4 schlägt: Zumindest im Display-Geschäft geht es an allen Fronten überzeugend voran.

Sound
Das One kommt wie schon erwähnt mit zwei Lautsprechern, ober- und unterhalb des Displays, also auf der Vorderseite des Smartphones, positioniert. Auch hier wieder der Marketing-Hammer: BoomSound! Damit nicht genug, natürlich wird auch hier die Partnerschaft mit Beats by Dr. Dre ausgeschlachtet, will heißen, die Mischung aus Equalizer und Kompressor befeuert die beiden Speaker. Einfluss darauf kann man nicht nehmen, immerhin lässt sich das Preset ausschalten. Aber lassen wir es erst Mal an. Bei Spielen und YouTube ohne Kopfhörer ist das Ergebnis tatsächlich beeindruckend. Die Lautsprecher des HTC One lassen die meisten anderen Smartphones alt aussehen. Sogar eine gewissen Räumlichkeit lässt sich im Klang feststellen. Hier wurde nicht nur an der Lautheit gedreht, sondern tatsächlich ganze Arbeit bei der Frequenzabstimmung geleistet. Arbeit, die sich im Ergebnis jedoch bei Musik nur beding einsetzen lässt. Für aktuelle Tracks, also die, die in der Regel sowieso schon im Mastering auf 0 dB "optimiert" wurden (wir würden eher verschlimmbessert sagen), ist das Ergebnis beeindruckend. Bei Musik jedoch, der ihre Dynamik im Mastering nicht geklaut wurde, spürt man die Trägheit des Algorithmus.

Die Kompression ist unerträglich, das stete Pumpen der Musik mehr als nervtötend. Das mag Geschmackssache sein, das Beats-Mantra, dass Musik endlich wieder so klinge, wie die Musiker sie ursprünglich erdacht haben, ist jedoch schlicht und einfach eine dreiste Lüge. Schaltet man Beats komplett aus, wird der Klang der Lautsprecher deutlich flacher, ist dem Gros der Konkurrenz dabei aber immer noch um Meilen voraus. Mehr geht nicht auf so kleinem Raum. Unter dem Kopfhörer muss man zunächst leise drehen. Die Ausgangsleistung ist beeindruckend. Und gefährlich. Extrem überzeugend ist hingegen die Unterdrückung von Nebengeräuschen beim telefonieren. Die HDR-Mikrofone leisten hier ganze Arbeit.

Kamera
Seid ihr bereit für die UltraPixel? Na dann. Während sich bei den Mitbewerbern die Megapixel-Zahl bei Smartphones immer weiter hochschreibt, geht HTC den umgekehrten Weg: Die Kamera des One löst lediglich mit vier MP auf. Technik und Konzept der UltraPixel funktionieren jedoch grundlegend anders und dass mehr Megapixel immer auch bessere Bilder bedeuten, stimmt eh nicht, wissen wir alle. Die Idee der UltraPixel ist schnell erklärt. HTC kombiniert einen größtmöglichen Sensor mit größtmöglichen Pixeln, die so deutlich mehr Licht aufnehmen können. Der BSI-Sensor ist 1/3" groß, die Pixel 2µm groß. Zum Vergleich: In ähnlichen Kameras kommen die Pixel lediglich auf eine Größe von 1,1µm. HTC kombiniert Sensor und Pixel mit einer F2.0-Blende und einem 28mm-Objektiv einerseits und einer optischen Bildstabilisation andererseits. Auch die Bildverarbeitung hat einen Schritt nach vorne gemacht. Der neue Prozessor heißt ImageChip 2 und bietet einen noch schnelleren Autofokus, weniger Bildrauschen und erstmals bei HTC auch HDR bei den 1080p-Videos. Die Kamera nimmt außerdem bereits vor und auch nach dem Auslösen Bilder auf. Das ist nicht nur die Basis für das groß angepriesene neue Feature Zoe, mehr dazu gleich. Im Interface lassen sich umfangreiche Features direkt steuern. So verfügt die zum Beispiel über einen dezidierten Modus für Nachtbilder. ISO kann manuell geregelt werden, der Weißabgleich, HDR, die Videoqualität. Gut gelöst ist der Wechsel zwischen den beiden Kameras: Ein Swipe über das Display genügt.
Und die Bildqualität? Gefällt uns sehr gut. Auch wenn man den Fotos eine gewisse Weichheit nicht absprechen kann und bei starkem Sonnenlicht einen Tick überbelichtet wirken, scheint das Konzept von HTC aufzugehen. Besonders beeindruckend sind die Ergebnisse bei schlechten Lichtverhältnissen oder bei Nacht.
Das Gleiche gilt für die Videos. Im HDR-Modus hat das Smartphone mit einigen wenigen Artefakten zu kämpfen, die Ergebnisse lassen sich aber sehen, auch bei Nacht. Überzeugend ist auch die Tonqualität der Filme, hier leisten die hochauflösenden Mikros und die Noise Cancellation gute Arbeit.
Geht es nach HTC, ist das Alleinstellungsmerkmal der Kamera jedoch vor allem Zoe. Zoe lässt sich durch einen Klick im Kamera-Interface aktivieren und nimmt zunächst ein kurzes Video auf. Gleichzeitig werden aus diesem Video aber auch hochauflösende Bilder extrahiert, so dass man sich im Nachhinein aus einer Szene mit sehr viel Bewegung das beste Foto aussuchen kann. Zoes werden in der Galerie abgelegt und sind sofort identifizierbar: Das Bild bewegt sich. Zum Leben erweckt werden Zoes mit HTC Share. Bilder und Videos können markiert, betextet und dann auf einen HTC-Server geladen werden, wo das Material zu einer hübsch aussehenden Galerie aus Fotos und Videos dargestellt werden. Die Bilderalben bleiben 180 Tage online und haben eine URL, die man an Freunde weitergeben kann. Anhand der Geodaten bündelt das HTC One Bilder und Videos auch in Events zusammen. Markiert man in diesen Events bestimmte Bilder und Videos, bastelt das One kurze Videos aus diesem Material, die automatisch mit Bildfiltern und Musik unterlegt werden. Diese Videos lassen sich speichern und über die üblichen Plattformen teilen. Sechs Themen stehen aktuell zur Verfügung, keine besonders große Auswahl. Die Art und Weise wie das One jedoch das Material auf die Musik legt und auch im Takt das Motiv wechselt, funktioniert ausgesprochen gut. So oder so: große Emotionen. Ist ja eh klar, oder?
Software
Das HTC One läuft mit Android 4.1.2, also leider nicht der aktuellsten Version von Googles OS. Ein Update ist bereits angekündigt, wann es ausgeliefert wird bleibt - wie immer - im Moment noch unklar. Damit punktet das Galaxy S IV von Samsung eindeutig gegenüber HTC. Doch HTC, ähnlich wie die Mitbewerber, will gar nicht über Android und schon gar nicht über Versionsnummern sprechen, sondern vielmehr über Sense, die hauseigene Skin, die auf dem One erstmals in der Version 5 vorliegt. Wichtiger noch als die Software-Features ist jedoch die - wieder mal - umgestellte Navigation auf dem Smartphone. Das HTC One verfügt über zwei und nicht mehr drei Softbuttons unterhalb des Displays.

Links befindet sich der Back-Button, rechts der Home-Knopf. Es versteht sich von selbst, dass man wie automatisch auch auf den mittigen HTC-Schriftzug drückt, dabei passiert jedoch rein gar nichts. Ein langer Druck auf den Homebutton aktiviert Google Now, ein Doppelklick transportiert einen in die neu designte Multitasking-Übersicht. Die sieht jetzt weniger nach webOS, hat das mit dem Swipe nach oben zumindest den Lösch-Mechanismus für Apps beibehalten. Vergeblich sucht man den Menü-Knopf. Das führt leider dazu, dass in vielen Apps am unteren Bildschirmrand ein Bereich abgeknapst wird, um den Nutzern Zugang zu den Einstellungen des Programms zu gewähren.

Neben einer leicht neu designten App-Übersicht ist das große neue Feature von Sense 5 der so genannte BlinkFeed. HTC ist so überzeugt von diesem News-Aggregator, dass das One mit BlinkFeed als Standard-Homescreen ausgeliefert wird, das lässt sich natürlich ändern. BlinkFeed aggregiert - ganz im Flipboard-Stil - News aus den unterschiedlichsten Quellen und bereitet sie grafisch hübsch auf. Facebook und Twitter lassen sich ebenfalls integrieren. Dezidiert verzichtet wird jedoch auf persönliche Nachrichten aus den sozialen Netzwerken einerseits und Mail andererseits. Der Animationsstil ist kohärent mit der der Galerie. Die Auswahl im BlinkFeed lässt sich angemessen personalisieren. Bestimmte Quellen können in toto gestreamt werden, die Software fasst auf Wunsch aber auch ganze Themenbereiche zusammen. Ob BlinkFeed ein schlagendes Argument in der Kaufentscheidung spielen wird, bleibt abzuwarten, wir haben es während der Testphase relativ selten verwendet. Hübsch anzuschauen ist es jedoch allemal. Wie Sense 5 überhaupt. HTC hat seine Skin weiter reduziert, endlich das Wetter-Widget ausgetauscht und ist unserer Meinung nach generell auf dem richtigen Weg, wenn man denn an einer Skin festhalten möchte. Auch neu ist die Tatsache, dass der Ein-/Ausschalter gleichzeitig auch ein Infrarot-Sensor ist, mit dem sich der Fernseher, aber auch HiFi-Komponenten fernbedienen lassen. Ach, einen speziellen Modus für Kinder hat das HTC One jetzt auch. Auf die Performance des Smartphones hat Sense 5 keinerlei negative Auswirkungen. Die Animationen sind butterweich.

Performance & Akku
2.300mAh Kapazität bringt der fest verbaute Akku im HTC One mit, da kann es trotz des stromsparenden Prozessors mit unter eng werden, wenn man das Telefon intensiv nutzt. Das Plus an Performance fordert Tribut. Keine großen Unterschiede ließen sich glücklicherweise zwischen 3G und LTE feststellen, gegen Abend muss das HTC One aber so oder so dringend an die Steckdose. Bei der Performance haben wir rein gar nichts zu bemängeln, alles andere hätte uns aber auch gewundert: Der Snapdragon 600 schlägt sich vorzüglich.
Wer aktuell auf der Suche nach einem neuen Android-Telefon ist und sich von einem großen Smartphone nicht abschrecken lässt, dem können wir das HTC One ausnahmslos empfehlen. Fantastisches Design, ein überwältigendes Display, gute Lautsprecher, eine grandiose Kamera mit tollen Extra-Features und immerhin die fast aktuelle Android-Version: Besser wird es momentan eigentlich nicht. Der nicht erweiterbare Speicher gibt jedoch klare Abzüge in der B-Note. Dass sich der Akku nicht tauschen lässt, ist zwar auch nicht ideal und als Trend in der Mobiltelefon-Branche sowieso nicht unterstützenswert, das HTC One ist von Design jedoch so einzigartig, dass dieser Schritt zumindest nachvollziehbar ist. Wird das One ein Erfolg? Wenn es nach uns geht, auf jeden Fall, genau beobachten sollte man die Preisentwicklung - gerade im Vergleich zum S IV von Samsung. Ebenso wichtig wird natürlich, ob die Mobilfunker mitmachen und das Gerät zeitnah anbieten können. o2 hat als erster Carrier überhaupt schon Geräte ausgeliefert, bei Vodafone und T-Mobile lässt sich das One vorbestellen, bei Base scheint es kurzfristig lieferbar, ebenso bei Congstar. Einzig der freie Handel scheint ein wenig länger warten zu müssen.
Unsere Empfehlung: unbedingt ausprobieren.





















Leserkommentare (Seite 1 von 2)
Weasl @ Mar 17th 2013
Das Htc One macht anscheinend einen sehr soliden Eindruck. Dennoch finde ich, dass man Aussagen wie "Besonders beeindruckend sind die Ergebnisse bei schlechten Lichtverhältnissen oder bei Nacht." relativ betrachten muss. Um es genau zu sagen: Man muss die Bilder in einem direkten Vergleich mit der Konkurrenz sehen und da kommt man an der derzeit besten Smartphone-Kamera im Nokia Lumia 920 nicht! vorbei. Hätte mir einen Vergleich der Kamera unter mehreren Smartphones gewüncht.
Marco @ Mar 17th 2013
Das One kommt locker vorbei, denn wie im Test erwähnt wurde das ganze mit dem Vorserienmodell gemacht. Diesen Fehler hat auch zuerst Areamobile gemacht, als sie dann das wirkliche Gerät bekommen haben war die Kamera um Welten besser.
HTC hatte eigentlich auch drum gebeten keine Kameratests mit dem Vorseriengerät zu machen... :(
rdrrr @ Mar 17th 2013
Irgendwie finde ich das bei einem 700€ Handy ein fest verbauter Akku und kein MircoSD Slot schon fast ein todesurteil sind. Bei den Nexus Handys kann mans ja noch verstehen, da will Google Geld mit dem Speicher machen aber bei so einenm Preis finde ich das unverständlich.
wibonote @ Mar 18th 2013
so ist es, bin gespannt wann HTC das begreift...
Vorher werde ich und die anderen Millionen ehemaligen HTC Besitzer die zu Samsung abgewandert sind auch nicht mehr zurück kommen.
Michael @ Mar 25th 2013
meine Güte... wie lange habt ihr denn eure Androiden???
Ich max. 1 Jahr d.h. ICH SELBST komme nicht dazu den Akku zu tauschen bzw. tauschen zu müssen.
Beim iPhone kommte man den Akku/Speicher noch NIE tauschen, trotzdem ein RIESENERFOLG.
Ausserdem sind 27GB (nutzbar beim One) eigentlich VIEL, und es gibt nochmal 25GB DropBox dazu.
Ich habe nsgesamt 73GB DropBox, also komme ich auf genau 100GB Speicher.
Ihr sucht doch nur nach ARGUMENTEN die für eure PLASTE-SAMSUNGS sprechen weil die WAHRHEIT
unerträglich ist. Ich liebe mein One und es ist sicher das BESTE ANDROID SMARTPHONE bislang...
Kauft euer Samsumg, lasst es fallen... neues Display 190 € juchu... Polycarbonat sei dank!
Michael @ Mar 25th 2013
meine Güte... wie lange habt ihr denn eure Androiden???
Ich max. 1 Jahr d.h. ICH SELBST komme nicht dazu den Akku zu tauschen bzw. tauschen zu müssen.
Beim iPhone kommte man den Akku/Speicher noch NIE tauschen, trotzdem ein RIESENERFOLG.
Ausserdem sind 27GB (nutzbar beim One) eigentlich VIEL, und es gibt nochmal 25GB DropBox dazu.
Ich habe nsgesamt 73GB DropBox, also komme ich auf genau 100GB Speicher.
Ihr sucht doch nur nach ARGUMENTEN die für eure PLASTE-SAMSUNGS sprechen weil die WAHRHEIT
unerträglich ist. Ich liebe mein One und es ist sicher das BESTE ANDROID SMARTPHONE bislang...
Kauft euer Samsumg, lasst es fallen... neues Display 190 € juchu... Polycarbonat sei dank!
thomax @ Mar 17th 2013
Schöne gerät, wirklich gut gelungen, was mich aber wirklich enttäuscht ist die Kamera. Bei Nacht sehen die Bilder meiner Meinung nach nur hell aus. schärfe sehe ich wenig und Details sind auch Mangelware. Schade, warum haben sie nicht mehr Megapixel genutzt? Es hätten 8 gereicht, aber ich finde bei 4 MP fehlen Details in der ferne.
Richard @ Mar 17th 2013
GENAU DAS ist das Problem der ganzen Handy- und Kamera-Hersteller:
Leute wie Du haben Null Ahnung, wie so ein Sensor funktioniert. Hauptsache jeder schreit nach mehr Megapixel und besserer Bildqualität, was aber leider nun mal ein Widerspruch ist!
Die Bilder in der Galerie haben eine Auflösung von 0.4 Megapixel. Wie möchtest Du da also über Details urteilen hinsichtlich der MP-Anzahl?
Die Megapixel-Anzahl hat rein gar nichts mit der Schärfe zu tun!!! Bitte kapiert das endlich einmal!!!!
Die Optik, die Haltung während das Foto gemacht wird und ein ev. Bildstabilisator: das zählt!
Und bei Nachtaufnahmen natürlich die Lichtempfindlichkeit vom Sensor, und da ist es nun mal so: je mehr Pixel auf gleicher Sensor-Größe, desto geringer die Lichtempfindlichkeit!
Kein Mensch auf dieser Welt braucht mehr als eine 4MP-Kamera im Handy, wo doch 99% der Fotos sowieso nur am Handy bleiben, auf Facebook gepostet werden oder bestenfalls auf einem (2MP) Full-HD TV vorgeführt werden. Und selbst für einen gewöhnlichen Ausdruck/Entwicklung reichen die 4MP locker!
Oder wer wird schon ein Handy für Fotos nutzen, die dann auf Plakat-Größe gedruckt werden sollen?!?!?
Hier noch was zum Nachlesen und lernen: http://6mpixel.org/ (da geht es aber um Digicams)
Niklas @ Mar 17th 2013
Gewisse Weichheit bei den Fotos? Ich dachte erst es handelt sich um einen Effekt?! Die Fotos sind doch dermaßen überzeichnet, sagt man das so? Also "überschärft", ehrlich gesagt sehen die Fotos total schrecklich aus. Wenn das so normal wäre, wäre das für mich ein KO- Kriterium....
Weiße Leiter @ Mar 17th 2013
Tolles Review, freu mich schon auf mein One
Horst @ Mar 17th 2013
Finde das wallpaper des HTC One Klasse. Hat jemand einen Tipp, wo ich dieses wallpaper erhalten könnte?
Wulfdad @ Mar 17th 2013
Ja Hallo, meckern geht immer, habe das HTC seit dem 08. in Gebrauch und es ist das derzeit beste vom gesamt Paket, die Hardware sowieso. Der Blinkfeed ist nach einiger Gewöhnung und Anpassung genial alle Infos die man braucht zentral auf einen Blick. Vom Klang her kommt ehe kein anderes Smartphone mit, müsste man schon ein kleines Kofferradio nehmen.
Die Kamera macht auch im Vergleich mit anderen hervorragende Fotos, wenn man weiß wie.
Klar, ein bisschen übung und Durchblick wie's geht gehört dazu von allein macht's auch ne Spiegelreflexkamera nicht. Speicher?; seid doch mal ehrlich 32Gb. reicht nicht, wer braucht den mehr? Für Musik und Schnappschüsse, auch mal ein Video reicht's doch völlig ich schleppe jedenfalls nicht meine Musiksammlung oder das Familienalbum an Fotos mit mir rum. Professionelle Fotos für Beweissicherung macht man sowieso mit ner' hochwertigen Kamera Marke Nikkon, Canon o.ä.. und Musik höre ich zuhause Highendig auf einer dementsprechenden Anlage, Lautsprecher und analog von Vinyl. Wir sollten nicht vergessen das Smartphone ist ein Helfer für unterwegs und kein Ersatz für Geräte die nur eine bestimmte Funktionalität haben. Ich gehöre zu den glücklichen die verschiedene Sphones parallel nutzen können z.B. Sony X/Z, Asus, Padfone.2, S. Galaxy3 und das HTC One X+, / One, das HTC One hat mich insgesamt überzeugt, allerdings liegen alle Anbieter nah beieinander und die Entscheidung für dieses oder jenes fällt mit der eigenen Vorliebe oder der Größe des Geldbeutels.
Sergio @ Mar 22nd 2013
Absolut richtig !
Handy Kammeras mit entsprechenden "kleinen" Optiken & Sensoren sind von der Bildqualität sowieso alle na beieinander, das heißt das man hier gar nicht so viel erwarten darf.
Nicht umsonst haben gute Speigelreflexkammeras entsprechend große Objektive und Sensoren, des letzteren vorzugsweise Vollvormat !
Und deshalb darf eben dieses kein KO Kriterium sein!
Viel wichtiger (oder das wichtigste!) ist da natürlich ein gutes Display, mit hoher Auflösung, Kontrasst (Schwarzwert) und satten Farben. Dazu sollte das Bild bei einer gewissen Neigung noch klar zu erkennen sein!
Hatte mich zuerst für das Sony Xperia Z entschieden (auch einTop Gerät), bis ich das One gesehen habe....
Für mich ist eines klar, das HTC One ist im Moment das beste Smartphone (das hoffentlich baldmöglichst erscheint) auf dem Markt !
Technisch & Qualitativ absolut Top & das Display das geilste was ich bis jetzt gesehen habe, da kann selbst Apple nicht mithalten, auch nicht mit dem Betriebssystem, das mittlerweile - meiner Meinung nach - dringend ein neues moderneres bräuchte !
So oder so, ich habe bereits ein One reserviert und freue mich riesig auf das Teil !
...und sage dann, goodbay iPhone - und hello One !! :)
HTC hat es verdient !!
calvman @ Mar 17th 2013
Ich will dieses wallpaper haben! Das kommt wirklich gut! :D
mr.punch @ Mar 18th 2013
Ich hätt' mir liebend gern ein "One" gekauft, aber kein Wechselakku und vor allem KEIN SD-Slot haben mich zum Note II getrieben.
Die schlechten Verkaufszahlen sind hausgemacht.
Zordid @ Mar 18th 2013
Prima Review, ich bin schon gespannt auf mein One - mal sehen wann es kommt!
Ein Detail jedoch kommt nicht richtig rüber bzw ihr habt etwas vergessen: schon seit dem One X gibt es in den Einstellungen bei "Tastatur" die Option, festzulegen dass das Android Menütastensymbol keinen Platz vom Screen vernichtet und dass die Funktion stattdessen durch langes Drücken des Taskbuttons (beim One X) bzw Zurückbuttons (beim One) erledigt wird. Viele Nutzer wissen das leider nicht....
Nik @ Mar 18th 2013
Kurz hier für die fragenden,
hier findet ihr die Wallpapers zum herunterladen: http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=2183179
Nik @ Mar 18th 2013
Kurz hier für die fragenden,
hier findet ihr die Wallpapers zum herunterladen: http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=2183179
Blue @ Mar 18th 2013
Schade, HTC baut eindeutig die weit aus schönere und hochwertigeren Geräte als Samsung.
Ich kann mir Samsungs Erfolg wirklich nur noch mit deren gigantischen Werbetat erklären. Dabei baut HTC seit 10 Jahren bereits hervorragende Smartphones, ist einer der Pioniere der Szene und hat von der Materie weit aus mehr Ahnung als Samsung.
Ein moderner Akkus brauchen mindestens 4 Jahre nicht getauscht zu werden (zumindest bei einem iPhone), und selbst wenn ist das sogar bei einem iPhone eine Sache von einer Minute und zweier Schräubchen, das können selbst Grundschüler.
Man sollte sich wirklich mal von dem Anachronismus der alten Nokias mit permanent wegfliegenden Plastik-Akku-Deckeln verabschieden.
Bezüglich der SD-Karte: Diese Billig-Lösung zum Speicheraufrüsten ist ja nicht wirklich schnell. Lieber gleich ein gut ausgestattetes Gerät holen. In Zeiten von Cloud computing erscheint mir der Speicherwahnsinn aber eh als reichlich überholt.
Silfux @ Mar 18th 2013
Da mögen die HTC-Geräte noch so schön und die Clouds noch so zahlreich sein.
Auch mir ist es sehr wichtig, dass ich bei einem Smartphone Akku und Speicherkarte nach Belieben wechseln kann.
Wenn mir das unwichtig wäre, hätte ich vermutlich auch kein HTC, sondern eher ein IPhone.
Die schlechten Verkaufszahlen von HTC sprechen da ja auch eine eindeutige Sprache, aber die Verantwortlichen bei HTC scheinen das immer noch nicht begriffen zu haben.