
Es kommt nicht ganz unerwartet und ist jetzt endgültig offiziell: Das brasilianische Marken- und Patentamt (INPI) hat dem kleinen Telefonhersteller Gradiente Eletronica die Markenrechte am Namen "iPhone" zugesprochen. Gradiente hatte den Namen bereits im Jahr 2000 registrieren lassen, sieben Jahre früher als Apple. Nach dem verlorenen Rechtsstreit kann Apple sein iPhone zwar immer noch unter diesem Namen verkaufen, aber Gradiente könnte dagegen rechtlich vorgehen und die Exklusivrechte für den größten Markt in Südamerika beantragen. Der BBC zufolge hat Apple gegen das Urteil bereits Berufung eingelegt.



















Leserkommentare (Seite 1 von 1)
JAS @ Feb 15th 2013
Super! Endlich mal ein Land das sich traut gegen Apple vorzugehen. Kann diesen aufgeblasenen Konzern sowieso nicht leiden.
sysipha @ Feb 15th 2013
Apple macht sich sooo lächerlich! Überall versuchen sie, ihre
"Rechte" durchzusetzen (und nicht nur bei Smartphones & Co., sondern
sogar bei Firmen, die mit ihrem Markt gar nichts zu tun haben und noch
nicht mal annähernd ein ähnliches Zeichen verwenden, wie zB bei
einer kleinen deutschen Firma für Kinder "Apfelkind") - tja, und nun
sitzen sie mal auf der anderen Seite! Mit ihren eigenen Waffen
geschlagen *lach*. Und wollen trotzdem noch Berufung einlegen? Die
andere Firma hat den Begriff viel früher eintragen lassen, also kann
Apple eigentlich nicht dagegen angehen. Ich kann mir höchstens
vorstellen, dass es darauf hinausläuft, dass Apple der Firma
Gradiente den Begriff "iPhone" teuer abkauft.