
Dennis Siegel, Student an der HfK Bremen, hat mit seinem Electromagnetic Harvester ein Gerät entwickelt, das Strom aus elektromagnetischen Feldern bezieht. Zwar reicht die bisher so geerntete Energie an einem Tag nur für eine AA-Batterie, dafür sind wir von ihren Quellen eigentlich permanent umgeben, den alles, was Strom verbraucht erzeugt auch elektromagnetische Felder. Bisher hat Siegel zwei verschiedene Harvester gebaut: einen kleineren für Frequenzen unter 100 Hz (für Kleingeräte und die Hausstromleitung) und einen größeren für Frequenzen darüber und darunter, also zum Beispiel für Bluetooth, GSM und WLAN. Wie genau seine Harvester funktionieren, verrät er nicht, aber so oder so ist schon die Idee einfach naheliegend. Mehr dazu nach dem Quelle-Link.



















Leserkommentare (Seite 1 von 1)
El duderino @ Feb 13th 2013
Da hat wohl jemand nicht im Physikunterricht aufgepasst. Das Prinzip heißt Induktion und man braucht dafür lediglich eine Spule und ein sich wechselndes Magnetfeld.
Genau das gleiche hat z.B. schon vor ca 30Jahren mein Großvater genutzt, wo auf Gebieten der DDR in der Nähe von Propaganda-Radiosendemasten mit Hilfe dieser simplen Technik Glühbirnen zum Leuchten gebracht und sogar ganze Haushalt damit versorgt wurden. Da gab es ja auch noch keine SAR-Richtwerte. ;)
diplo @ Feb 13th 2013
wahre Worte. Alte Idee, aber neu aufgefrischt. Das Konzept klingt ja ganz gut.
MADMAXX1 @ Feb 13th 2013
War da nicht mal etwas in Richtung "Stromdiebstahl" weil jemand seine Leuchtstoffröhren unter einem Strommast getestet hat?
Frankdark @ Feb 14th 2013
Und vor allem Verboten.
Zumindest bei Uns.
Das "Ernten" wie er es nennt stört die Funkwellen ( diese werden ja in Energie zurückgewandelt )
Noticed @ Feb 14th 2013
Nicht nur das.
Es ist Diebstahl von Strom!
Patrick @ Feb 14th 2013
Ihr seid so Backpflaumen eh.
Lesen vor dem Posten. Es geht um Energiequellen die wir selbst betreiben und um die verlust Energie bei Strommasten. Das ist nicht geklaut sondern würde Energie die Verpuffen würde nutzbar machen.
Ein Handy mit dem Harvester Modul könne neben dem Rechner aufladen und dessen Felder dazu nutzen.
Das Prinzip von Induktion ist ähnlich aber anders da Induktionsfelder zielgerichtet sind.
frankwilmes @ Feb 14th 2013
Falsch, es werden keine Verluste abgegriffen sondern zusätzliche Verluste erzeugt. Wo soll die Energie denn auch sonst herkommen? Die Leitungseffekt die zu dem Normalen Verlust führen werden ja nicht aufgehoben.
Patrick @ Feb 14th 2013
Das ist nicht nur nicht richtig sonder sogar totaler Bockmist. Einer Glübirne muss man ja auch nicht mehr Energie zuführen weil sie den Raum damit aufheizt. Die Elektomagnetischen Felder die bei einem Gerät erzeugt werden sind nicht notwendig. Die Energie die sie beinhalten wird sowieso verbraucht. Sie entstehen ja erst durch das Betreiben. Sie sind dabei aber soweit gestreut, dass ein effektives Nutzen wie bei der Induktion nicht möglich ist. Wie man in dem Fall Harvester sieht ist ein mehrere Megawatt starkter Starkstrommast notwendig um eine kleine Batterie damit zu laden.
Jörn Loviscach @ Mar 11th 2013
Dies ist ein Witzprojekt eines Kunst-Studis, der zeigen will, wie sich Unsinn im Internet verbreitet. Offensichtlich ist ihm das erschreckend gut gelungen, wie dieser "Bericht" und die Kommentare zeigen. Einfach mal das Statement der Jury lesen, die ihm einen Hochschulpreis dafür gegeben hat: http://www.hfk-bremen.de/t/auszeichnungen/n/hochschule-f%C3%BCr-k%C3%BCnste-bremen-verleiht-hochschulpreise-2013