Während die europäische Weltraumagentur ESA mit Stararchitektenunterstützung darüber sinniert, wie 3D-Druckerbots aus dem staubigen Mondboden ganze Mondstationen stampfen könnten, perfektionieren andere Forscher den dreidimensionalen Druck immer kleinerer Strukturen. So stellte die Nanoscribe GmbH, ein Spin-off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), kürzlich den "weltweit schnellsten" Serien-3D-Drucker für gerade mal haarbreite Objekte vor. "Direktes Laserschreiben" heißt die zugrundeliegende Technik, die auf Zwei-Photonen-Polymerisation beruht: "Ähnlich der Bündelung von Sonnenlicht mittels einer Lupe zur Entzündung von Papier wird durch die Bündelung ultrakurzer Laserimpulse ein lichtempfindlicher Lack im Laserfokus polymerisiert. Je nach Wahl des Fotolackes löst sich nur das belichtete bzw. das unbelichtete Volumen. Nach einem Entwicklerbad bleiben diese beschriebenen Bereiche als freitragende Mikro- und Nanostrukturen stehen". Wie blitzschnell das geht, demonstriert Nanoscribe im Video nach dem Break mit der Echtzeitaufnahme des Drucks eines Hellcat-Raumschiffs aus der Wing Commander Saga, das ungefähr so lang wie der Durchmesser eines menschlichen Haars ist.

[Via dvice]




Hier zum Vergleich das Original:

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Video: Hochgeschwindigkeits-3D-Drucker spuckt winziges Raumschiff in weniger als 50 Sekunden aus