Verkehrte Welt. Der Drehbuchautor und Regisseur Frank Darabont (The Green Mile, Walking Dead, Der Blob) plante eine neue TV-Serie mit dem Namen LA Noir, basierend auf der Romanvorlage von John Buntin. Das gefiel Rockstar Games scheinbar überhaupt nicht, die 2011 das Spiel LA Noire (mit e) herausbrachten. Das Seriensetting sollte ebenfalls im Los Angeles der späten 40er Jahre spielen, Rockstar drohte dem Regisseur damit, die "Schei** aus ihm heraus zu klagen". Bei dem mittlerweile milliardenschweren Unternehmen durchaus eine Ansage, die dem arrivierten Hollywoodmann Angst machte und die Serie nun in Lost Angels umbenannt werden soll. Was hätte allerdings Rockstar ohne Hollywood gemacht? Wären jemals so große Epen wie GTA, Red Dead Redemption und das besagte LA Noire ohne Einflüsse aus Hollywood entstanden? Wie auch immer. Es sind also nicht nur die großen Filmstudios und Musiklabels, die mit finanzgestählten Säbeln rasseln können. Wer Geld hat, lässt es eben raus.

[Via Kotaku]

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LA Noir(e): Rockstar Games droht Hollywoodregisseur