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Nur konsequent: Foxconn-Arbeitskleidung hängt in der Kunstgalerie (iPad auch)


Günter Wallraff schrieb Bücher und Reportagen über seine Undercover-Recherchen in Unternehmen, Redaktionen und Co., der chinesische Künstler Li Liao heuerte bei Foxconn an, inspizierte 45 Tage am Fließband iPad-Komponenten und macht aus den Überbleibseln seines kurzen Anstellungsverhältnisses nun Kunst. Im Ullens Center for Contemporary Art in Peking drapiert er Kittel, Dienstausweise und ein Apple-Tablet in einem typischen Galerie-Setting und lässt das Ensemble auf neugierige Besucher wirken. Die sehen dann auch seinen eingerahmten Arbeitsvertrag. Den Job zu bekommen sei ein Kinderspiel gewesen, berichtet er dem New Yorker, einigermaßen fit müsse man sein, das sei aber auch schon alles. Und das iPad habe er von seinem Lohn gekauft. Zehn Stunden pro Tag habe er am Band gestanden.

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