Die nordkoreanische Regierung scheint sich, wenn auch in sehr kleinen Schritten, weiterhin der "Öffnung" des Landes zu widmen. So dürfen sich ausländische Besucher erstmalig am Flughafen Pyöngyang SIM-Karten vom Provider Koryolink ausleihen (Kosten um die 60 Euro), die einem Telefonate in Botschaften, Konsulate, internationale Hotels, aber weiterhin keine lokalen Telefonate zu Einheimischen erlaubt. Auch mit dem mobilen Internet bleibt es so eine Sache, nichtmal EDGE darf der Tourist nutzen. Es ist aber mehr als gar nichts. Abwarten, was als nächstes kommt.
Leserkommentare (Seite 1 von 1)
Tim Eisenlohr @ Jan 21st 2013
"Die nordkoreanische Regierung scheint sich, wenn auch in sehr kleinen Schritten, weiterhin der "Öffnung" des Landes zu widmen."
Wie naiv ist doch diese Betrachtungsweise. Die Ausgabe von SIM-Karten an Touristen ist vorallem eine weitere Möglichkeit die potentiell verdächtigen Ausländer zu überwachen. Um zu solch einer Schlussfolgerung zu kommen muss man nicht besonders paranoid sein, angesichts einer Diktatur wie Nordkorea.