Am Tokyoter Institut für Informatik ist man offensichtlich eher über die mangelnde Privatsphäre besorgt, als über einen Mangel an Style und hat diese Brille entwickelt, die Überwachungskameras daran hindern sollen, das eigene Gesicht durch die Gesichtserkennungssoftware rattern zu lassen. Die LEDs leuchten an der Infrarot-Grenze, sind also für das bloße Auge nicht zu erkennen, auch wenn das Photo oben das suggeriert, blenden übliche Kameras aber so, dass von dem Gesicht nicht sonderlich viel übrig bleibt. Ein Versprechen, das uns aufhorchen lässt, ist, dass die finale Version nur einen Dollar kosten soll, also durchaus ein massentaugliches Produkt werden könnte.
Leserkommentare (Seite 1 von 1)
Christian @ Jan 20th 2013
Dumm nur wenn die Überwachungskameras einen IR-Sperrfilter verwendet bzw. einen Bandpass in einem Wellenlängenbereich haben, indem die LEDs an der Brille nicht leuchten.
tok913 @ Jan 21st 2013
Ach... nicht immer alles negativ sehen!
Es würde ein Weilchen dauern, alle existierenden Kameras nachzurüsten! Und das ist doch schon was!
Und selbst wenn - es zeigt einen guten Weg!
Meise @ Jan 22nd 2013
Bleibt immer noch die Farb-Spraydose oder ein Seitenschneider.