Wir sind keine Freunde von Schusswaffen. Und ehrlich gesagt, macht uns dieses Gerät auch ein wenig Angst, handelt es sich doch um ein Präzisionsgewehr mit einer Reichweite von über 1.000 Metern, das das Töten mit Hilfe von Linux, WiFi und modernster Lasertechnologie noch einfacher machen will. TrackingPoint aus Austin hat diese "Gadget-Waffe" XS1 entwickelt. Sie selber nennen diese Gattung PGF (Precision Guided Firearms). Um zu schießen, muss das Objekt zunächst "getaggt" werden, das Gewehr kalkuliert daraufhin die Außentemperatur, Windgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit und zahlreiche andere Parameter, die die Schussbahn des Projektils beeinflussen könnten.

Zieht man am Abzug, wird die Patrone nicht sofort abgefeuert, sondern erst dann, wenn man per digitaler Kimme und Korn exakt auf dem Zielobjekt liegt. Das verspricht eine noch höhere Genauigkeit und "spart" Patronen. Per WiFi lässt sich das Videobild des Fernrohrs auf Tablet oder Smartphone streamen. So kann man gemeinsam auf die Pirsch gehen und der Kompagnon sieht genau das, was der Schütze sieht. Außerdem lässt sich das Videofootage direkt auf YouTube oder andere Plattformen hochladen. Das Interface erinnert auf jeden Fall stark an Videospiele. Uns sind Egoshooter dennoch lieber. Preis dieser Waffe: 17.000 Dollar (ca. 12.700 Euro). Seht den Promoclip nach dem Break.

TrackingPoint

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[Via Ars Technica]





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TrackingPoint XS1: Hightech-Gewehr mit Linux und WiFi killt fast automatisch
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