Das wird wirklich knapp. Ende Januar zeigt RIM die finale Version von BlackBerry 10, dem neuen OS, und die entsprechenden Smartphones, die letzte Chance des Unternehmens mittelfristig im Mobilfunkmarkt zu überleben. Die aktuellen Quartalszahlen hingegen sind erschütternd. Zwar hat RIM noch 6,9 Millionen Smartphones und rund 255.000 PlayBook-Tablets ausgeliefert, der Kundenstamm ging jedoch um 1 Million User zurück, auf 79 Millionen. Und der Gewinn von 14 Millionen US-Dollar liegt nur dank einer Steuerrückzahlung von 166 Millionen Dollar im positiven Bereich. Der Umsatz ging im Verhältnis zum Vergleichquartal aus 2011 um 47,3 Prozent zurück und lag bei 2,73 Milliarden US-Dollar.

Die Aktie fiel am Freitag um über 22 Prozent auf 10,91 Dollar. Als vornehmlicher Grund hierfür gilt das neue Lizenzmodell für Großkunden, das dem Unternehmen deutlich weniger Geld in die Kassen spülen soll.

Wie unkoordiniert bei RIM derzeit agiert wird, zeigt die Tatsache, dass die ultrateure Porsche-Interpretation des BlackBerry jetzt, fünf Wochen vor dem Start der neuen Soft- und Hardware, auch in schwarz erhältlich ist. Na bravo.

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