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Leser Kommentare (Page 1 of 1)
Thomas L. @ Dec 24th 2012 12:36PM
Ich kann Euch versichern, dass weder "House M.D.", noch irgendein "Hollywood-Film" vollständig auf Canon SLRs gedreht wurden. Einzelne Einstellungen vielleicht (wenn am Set wenig Platz ist, z.B. in Waschräumen etc.).
Ist eher was für Studentenfilme und Semi-Profis. Im professionellen Bereich werden in der Regel lediglich Werbespots und Musikvideos mit Spiegelreflex-Kameras gemacht. Doch auch dieser Trend ist stark rückläufig.
sprotte @ Dec 24th 2012 6:07PM
Ich weiss nicht woher du die Gewissheit nimmst, aber bei House M.D. hat der Regisseur bestätigt, das eine komplette Folge mit der Canon EOS 5D II gedreht wurde.
http://www.petapixel.com/2010/04/09/house-season-finale-filmed-entirely-with-canon-5d-mark-ii/
thomas.landgraeber @ Dec 24th 2012 9:27PM
Die letzte Folge? Ach deshalb war das alles so weich. Mag sein.
Die Sache ist, dass sich Spiegelreflex-Kameras zur Produktion von TV-Movies und Serien nicht besonders gut eignen. Kein Genlock, Timecode nur über externe Recorder, nicht genügend Anschlüsse und kaum gängiges Zubehör verwendbar.
Der Aufwand und die Bastelei sind riesengross, wenn man versucht, Fotokameras als A- und/oder B-Unit bei der Spielfilm-Produktion einzusetzen.Und die Diskussionen über den bestmöglichen Postpro-Workflow sind jedes Mal schier unendlich.
Deshalb werden SLRs in der Regel nur für Effekte, Stunts und vielleicht noch E-Shots verwendet - wenn überhaupt. Ich habe schon mein halbes Leben an den Drehorten dieser Welt zugebracht und kann Euch versichern: Niemand dreht wirklich gerne längere Sachen mit einer SLR.
Was sich aber immer mehr durchsetzt, sind vergleichsweise günstige Camcorder, wie etwa Canon C300. Diese Kameras sind speziell auf Filmerfordernisse angepasst und verfügen im Gegensatz zu den SLRs über Bildsensoren in nativen Auflösungen. Darüber hinaus haben sie die branchenüblichen Anschlüsse und das Material geht reibungslos durch die Postpro..