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"Könnte tödlich enden": Australische Polizei warnt vor Apple Maps


Mit einem sprichwörtlich blauen Auge sind sechs Personen in Australien davongekommen, als sie mit Hilfe von Apple Maps, sich zum Ort Mildura navigieren lassen wollten und stattdessen zum 40 Meilen weit entfernten Murray Sunset National Park geführt wurden. Sie mussten jeweils aus dem Dickicht gerettet werden. Simon Clemence, Polizeiinspektor von Victoria, erklärte ABC Australia gegenüber: "Es ist eine gefährliche Situation, falls das Wetter kälter gewesen wäre, hätte jemand der Insassen sterben können." Damit reißt die Pannenserie von Apples eigener Kartendienstleistung nicht ab. Zwar hatte Tim Cook sich bereits für die Defizite des Produkts entschuldigt, das hält aber User wohl weiterhin nicht ab, Apple Maps ihr vollstes Vertrauen zu schenken. Clemence rät allen Autofahrern von Apple Maps ab, "wenn sie sich von Südaustralien nach Mildura begeben wollen". Ein Paar musste fünf Stunden im Nationalpark verharren, da die unwegsame Strecke auch noch zu einer Reifenpanne führte. Die iOS-Community wartet sehnsüchtigst derweil auf die neue Version von Google Maps. Wann das allerdings kommen, und ob Apple die App überhaupt absegnen wird, steht derweil noch in den Sternen.

[Via Slash Gear]


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