
Massoud Hassani hat als Kind in Afghanistan mit seinen Freunden mit selbstgebastelten windbetriebenen Vehikeln gespielt, die sie in der Wüste gegeneinander antreten liessen. Davon inspiriert hat er als Abschlussarbeit an der Design Academy Eindhoven den Mine Kafon entwickelt, der aus leichten und billigen Materialien wie Bambus und Plastik besteht, aber schwer genug ist, um Minen auszulösen. Durch die robuste Konstruktion verliert der Mine Kafon pro Mine nur ein bis zwei Beine und kann so bis zu vier Minen kontrolliert auslösen. Die Materialkosten sind dabei mit 40 Euro ziemlich gering und so könnte der Mine Kafon auch in armen Ländern dafür sorgen, dass alte Minenfelder endlich geräumt werden. Video nach dem Break.


















Leserkommentare (Seite 1 von 1)
MadDog @ Nov 21st 2012
...hierbei kann ich nur sagen Respekt, egal wie hoch die Trefferquote ist. Eine Mine weniger, ist ein Menschenleben mehr und das für ca. 40 €.
erazer32 @ Nov 22nd 2012
100% Zustimmung, wenn ich bedenke wie viele Minen es noch auf dieser Welt gibt...
Kambodscha, Vietnam, Afrika ... nicht nur Zivilisten sondern auch Minenräumkommandos.
In vielen Regionen dieser Erde lauert diese "unsichtbare Gefahr".
tok913 @ Nov 22nd 2012
Wirklich sehr gut!
Und selbst wenn nach einiger Zeit einige zerminte Windbälle in der Gegend herumliegen, ist das egal. Man sieht die Reste der Zerstörung deutlich von Ferne liegen. Das ist schon etwas anderes als ein Schild, dass vielleicht gerade umgefallen ist.