
Human Rights Watch hat zusammen mit der Harvard Law School International Human Rights Clinic einen Appell veröffentlicht, mit dem ein Verbot von "Killer-Robotern" gefordert wird "bevor es zu spät ist". Gemeint sind in erster Linie immer autonomere Drohnen, aber auch Landroboter, die immer selbstständiger werden und potentiell bewaffnet werden können. Mit dem Appell soll der Entwicklung zu vollautonomen, bewaffneten Maschinen Einhalt geboten werden, bevor die technische Entwicklung Tatsachen geschaffen hat - was erfahrungsgemäß leider nicht funktioniert, bislang wurden Kriegstechnologien jedenfalls immer erst reguliert/gebannt, nachdem sie ihr grausames Potential voll entfaltet hatten, wie etwa Chemiewaffen im ersten Weltkrieg. Trotzdem oder gerade deswegen eine vernünftige, unterstützenswerte Initiative. Video nach dem Break.
[via theverge]



















Leserkommentare (Seite 1 von 1)
rami @ Nov 20th 2012
Und was kommt morgen: "Human Rights Watch verbietet Kriege"?
Gähnn....
christian @ Nov 22nd 2012
Ich würde mich freuen, wenn du das nächste mal erst nachdenkst, bevor du einen Post veröffentlichst. Es gibt nämlich zahlreiche Argumente, die für ein Verbot eben dieser autonomen Waffensysteme sprechen. Oder ist dir im Krieg jedes Mittel Recht? Wieso dann kein Giftgas oder direkt alles zubomben? - Ist sicherlich günstiger und effizienter. Zivile Opfer interessieren schließlich nicht.