Im neuen James Bond-Film "Skyfall" residiert Bösewicht Raoul Silva (großartig gespielt von Javier Bardem) auf einer dicht bebauten, aber unbewohnten Insel. Den Schauplatz gibt es tatsächlich - und wie im Film wurde die japanische Insel Hashima fluchtartig verlassen. Das einst brummende Kohleförderungs-Eiland gehörte Mitsubishi, seit Anfang des letzten Jahrhunderts baute der Konzern die Insel aus und siedelte Arbeiter an. Sie kamen nicht immer freiwillig: während des Zweiten Weltkriegs schufteten dort Zwangsarbeiter aus China und Korea unter unmenschlichen Bedingungen. Mitte der 70er-Jahre lohnte sich die Kohleförderung nicht mehr, und Mitsubishi schloss das Werk. Hashima wurde Sperrgebiet. Seit ein paar Jahren ist die Insel für Touristen nun wieder geöffnet und zieht vor allem Hobby-Fotografen an. Eine schwedische Doku von 2002 zeigt, wie der in Hashima aufgewachsene Japaner Dotokou das erste Mal seit mehr als dreißig Jahren seine frühere Heimat besucht: Video nach dem Break.

[Via The Verge]


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Hashima: Die Geschichte der Geisterinsel in "Skyfall" (Video)
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