
Ab 2014 soll ein neuer Autorenn-Zirkus für Elektro-Flitzer starten: die Formula E. Die Veranstaltung ist wohl nicht zuletzt ein Versuch der FIA eigentlich bereits verloren geglaubte Zielgruppen doch noch für Autorennspektakel zu begeistern: die Rennen sollen - es wird ja kein Lärm gemacht - durchgehend in Innenstädten großer Metropolen ausgetragen werden und ob der Akku-Limitierungen aus einer Reihe kürzerer (kurzweiligerer) Rennen bestehen, atmosphärisch will man sich wohl an Skateboard Events orientieren. Die technische Grundausstattung der E-Rennautos wird, wie jetzt bekannt wurde, zentral von McLaren geliefert (Motoren, Getriebe, Steuerelektronik), wobei natürlich die Frage aufkommt, ob und wie sich die Teams technisch noch unterscheiden werden.
[via wired]


















Leserkommentare (Seite 1 von 1)
palm @ Nov 14th 2012
Da fragt man sich, wie sich (ausser der Aerodynamik) die Elektrofahrzeugtechnik verbessern soll.
Es fehlt der Wettbewerb gerade in dem Segment wo es Sinn machen würde!
Schade.
shogg @ Nov 19th 2012
Das entwickelt sich von alleine. Wahrscheinlich ist man erst einmal froh, einen Lieferanten für die Technik zu haben. So ne Art Sprungbrett für die Teams, die dabei sein wollen, aber noch nichts Eigenes entwickelt haben (große deutsche Marken nicht ausgenommen).
Einen Punkt in Sachen Elektrofahrzeugtechnik, der nicht geliefert wird, hast du aber vergessen - KERS. Ich hoffe es wird ein permanentes KERS ohne Reglimentierung geben. Das würde die F1 in der Hinsicht ziemlich altbacken aussehen lassen.
Marko @ Nov 21st 2012
Eine technische Unterscheidung muss ja auch nicht zwingend gewünscht sein. Es gibt reichlich Rennserien, wo die Talente zurecht auf identischer Technik unterwegs sind. Und da ist der Ausschlag gebende Punkt eben der Fahrer und nicht das teuerste Cockpit.