Die Affäre, über die CIA-Direktor David Petraeus gerade gestürzt ist, wurde ja offensichtlich durch eifersüchtige Droh-E-Mails ausgelöst, wogegen auch ausgefeilte Konspiration nicht gewappnet ist. Dass das FBI bei anschließenden Untersuchungen dann auf Liebes-Mails stieß, war dagegen einfach nur fahrlässig und während es bisher so aussah, als wären die Risiken eines Google-Accounts Petraeus schlicht gleichgültig gewesen, wirft eine AP-Meldung ein anderes Licht auf die Geschichte: demnach haben Petraeus und seine Geliebte sich eines Gheimhaltungtricks bedient, allerdings eines uralten, der vor Jahren sogar schon mal im semi-öffentlich-rechtlichen PBS als Terroristen-Kniff erklärt wurde: Draft-Folder eines Web-Mail-Account als toten Briefkasten nutzen, weil damit keine Mails durch die Gegend geschickt werden. Da hätten wir von einem ausgewachsenen CIA-Chef irgendwie mehr erwartet. [Foto: CC by DIVISHUB]

[via geekosystem]

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Petraeus-Affäre: Ex-CIA-Chef wollte Mails mit Terroristen-Trick von Vorgestern geheim halten