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Video: Wie die NASA mit Selektivem Laserschmelzen Raketenteile baut



Wir berichten immer öfter über 3D-Drucker für den Hausgebrauch, aber auch großmaßstäbliche Projekte profitieren zunehmend von der futuristischen Technik. So setzt die NASA beim Bau der zukünftigen Trägerraketenfamilie "Space Launch System" (SLS) die mit dem 3D-Druck verwandte Methode "Selektives Laserschmelzen" ein und produziert damit Metallteile wie aus einem Guss. "Einfach gesagt schmilzt die Maschine Metallpulver mit Hochleistungslaserstrahlen in die gewünschte Form", erklärt NASA-Ingenieur Ken Cooper, der die Prozedur auch im Video nach dem Break vorführt. Sie spart nicht nur Zeit und Geld, sondern erhöht vor allem auch die Sicherheit, denn die Reduzierung der Einzelteile führt zu mehr Stabilität und Zuverlässigkeit des gesamten Vehikels. Noch in diesem Jahr, wenn die NASA ihre neuen J-2X-Triebwerke testet, müssen sich die mit Selektivem Laserschmelzen gefertigten Teile in einer Feuerprobe bewähren. Und wenn alles läuft wie geplant, werden sie 2017 beim ersten SLS-Testflug mit an Bord sein.


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