
Samsung SDI, Philips, LG, Technicolor, Panasonic und Toshiba drohen ungenannten Reuters-Quellen zufolge heftige Bußgelder. Die sechs Unternehmen sollen in den späten 90er-Jahren Preisabsprachen für TV-Bildröhren getroffen und diese mehr als zehn Jahre aufrecht erhalten haben. Wie die Nachrichtenagentur berichtet, werde die Europäische Kommission die Strafen am 28.November verkünden. Sie sollen erheblich sein, denn die EU darf für den gesamten Zeitraum, in welchem das Kartell existierte, eine Buße von bis zu zehn Prozent des Umsatzes fordern. Bezogen auf die Einkünfte im Jahr 2011 könnte die EU laut Reuters von Philips theoretisch bis zu 2,25 Milliarden und von LG Electronics bis zu knapp 4 Milliarden Euro verlangen. Erwartet werden solch hohe Strafen aber nicht.



















Leserkommentare (Seite 1 von 1)
cail @ Nov 10th 2012
[...] denn die EU darf für den gesamten Zeitraum, in welchem das Kartell existierte, eine Buße von bis zu zehn Prozent des Umsatzes fordern. Bezogen auf die Einkünfte im Jahr 2011 [...]
Warum bezieht man sich auf das Jahr 2011, wenn die Rede von zehn Prozent des Umsatzes im gesamten Zeitraume die Rede ist?
Netzbeobachter @ Nov 10th 2012
Ja und warum setzt sich dieses nutzlose Kartellamt nicht bei Agip, Shell, und Co durch?
Sprotte @ Nov 10th 2012
Nein, das kann doch gar nicht sein. Samsung sind doch die guten, was soll ich jetzt noch kaufen.....
winnimac @ Nov 10th 2012
Schon komisch das es so lange dauert bis was unternommen wird, da mussten wohl zuerst mal die dummen kunden abgezockt werden.
Ist ja bei der e-wirtschaft und banken usw. nichts anderes.
Die EU ist voll für den arsc..