Samsung SDI, Philips, LG, Technicolor, Panasonic und Toshiba drohen ungenannten Reuters-Quellen zufolge heftige Bußgelder. Die sechs Unternehmen sollen in den späten 90er-Jahren Preisabsprachen für TV-Bildröhren getroffen und diese mehr als zehn Jahre aufrecht erhalten haben. Wie die Nachrichtenagentur berichtet, werde die Europäische Kommission die Strafen am 28.November verkünden. Sie sollen erheblich sein, denn die EU darf für den gesamten Zeitraum, in welchem das Kartell existierte, eine Buße von bis zu zehn Prozent des Umsatzes fordern. Bezogen auf die Einkünfte im Jahr 2011 könnte die EU laut Reuters von Philips theoretisch bis zu 2,25 Milliarden und von LG Electronics bis zu knapp 4 Milliarden Euro verlangen. Erwartet werden solch hohe Strafen aber nicht.

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Preisabsprachen: Samsung, Philips, LG und weiteren Firmen drohen saftige Geldstrafen
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