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Hands-On: Akai MPC Renaissance (Videos)


Akai hat das erste Mitglied der neuen rechnergestützten MPCs fertig: die MPC Renaissance ist seit dieser Woche für Mac und PC zu haben. Das Topmodell ist eine interessante Mischung aus retro und modern: alles lässt sich wie bei den MPCs der letzten fast dreissig Jahre komplett und übersichtlich über die Hardware steuern und auf dem großzügigen monochromen LCD-Display nachvollziehen, die sich tatsächlich ein wenig anfühlt wie eine altehrwürdige MPC 3000, sehr gut verarbeitet ist und die in ihrer Preisklasse besten Pads hat. Wie schon bei der neuen Maschine von NI sind auch hier die Pads mit LEDs hinterlegt und zeigen die Anschlagstärke und gesetzte Steps, allerdings leuchtet hier nur der Rand. Die sechzehn Q-Link Drehregler mit LED-Kranz steuern in jedem Menü etwas anderes, was zunächst vielleicht unübersichtlich klingt, aber doch nach kurzer Zeit relativ selbstverständlich wird. Integriert ist ausserdem ein 4-Kanal USB2.0 Audio Interface, die Eingänge haben Vorverstärker für Plattenspieler und Mikro, so dass man gleich loslegen kann mit dem Sampeln. Dazu kommen zwei weitere USB 2.0-Ports, die als Hub genutzt werden können und ein MIDI Interface mit zwei Ein- und vier Ausgängen. Die Renaissance Software soll die Files aller MPCs lesen können, die jemals gebaut wurden und tatsächlich tut sie das bei der von uns getesteten Auswahl mit MPC 4000, MPC 2000 XL und MPC 1000 auch klaglos. Die MPC Software spiegelt die Menüs für den Computerbildschirm und erlaubt auch die Nutzung als Plugin (VST, RTAS und AU), aber auch das Spielen von Plugins im Hostbetrieb. Etwas unverständlich ist allerdings, dass Akai sich entschieden hat, den Controller als Hardware-Dongle zu nutzen, was das Nutzen der Software allein unmöglich macht. Alles in allem macht die MPC einen guten Eindruck, Akai hat anscheinend ausgiebig auf die Hiphop-Prominenz und deren Wünsche gehört, die auch in großer Zahl antritt, um die Werbetrommel zu rühren: Marley Marl, DJ Premier, Q-Tip, Pete Rock, Young Guru und 88 Keys sind nur ein paar davon.Die komplette Pressemitteilung und ein paar Videos: nach dem Break. Wann die kleinere Variante MPC Studio und die iPad-basierte MPC Fly kommen, ist noch unklar. Die MPC Renaissance hat derzeit einen Strassenpreis von 899 Euro.











AKAI Professional MPC Renaissance ab sofort erhältlich

Akai Professional hat mit der Auslieferung der MPC Renaissance an den Fachhandel begonnen. Das Flaggschiff der neuen MPC Generation verbindet den legendären MPC Workflow mit der Rechenpower eines Computers. Für Studio- und Liveanwendungen entwickelt, verfügt die MPC Renaissance unter anderem über 16 hintergrundbeleuchtete MPC Pads, 16 Q-link Regler, ein LC-Display mit regulierbarem Kontrast, Transporttasten und eine Soundkarte mit zahlreichen Anschlüssen. Klassische MPC Features wie Note Repeat, Transporttasten und die MPC Pads ermöglichen ein konzentriertes Arbeiten direkt mit der MPC Hardware.

Zur Aufnahme externer Signalquellen bietet die interne Soundkarte zwei symmetrische XLR/Line Kombi-Eingänge mit zuschaltbarer Phantomspannung, S/PDIF, sowie einen weiteren Stereo-RCA Eingang zum Anschluss eines Plattenspielers. Beats können z.B. direkt von Platte aufgezeichnet und mit den gewohnten MPC-Features weiterbearbeitet werden. Eine LED-Übersteuerungsanzeige hilft dabei, den richtigen Pegel zu finden.
Zur Übertragung der Signale besitzt die Soundkarte einen 6,3 mm Stereoausgang, S/PDIF I/O, sowie weitere zwei konfigurierbare 6,3 mm Klinkenausgänge. Interessant für MPC Enthusiasten ist der Vintage Mode, der per Knopfdruck den Soundcharakter früherer MPC Modelle wie MPC3000 oder MPC60 reproduziert. Über zwei MIDI Ins und vier MIDI Outs wird externe MIDI Hardware wie Synthesizer oder Sampler angesteuert, ein USB Hub rundet die Ausstattung ab.

Die mitgelieferte MPC Software lässt sich Standalone und als VST, AU oder RTAS PlugIn in aktuellen DAWs einsetzen. Die Software ist vollständig abwärtskompatibel mit sämtlichen MPCs: Vorhandene Programs, Sequences und Samples werden direkt erkannt und wiedergegeben. Innerhalb der Software lassen sich zudem VST PlugIns einbinden, was die Bearbeitungsmöglichkeiten noch einmal erweitert.
Im Lieferumfang ist eine Soundlibrary enthalten, die bereits über 9GB Samples umfasst und zukünftig durch weitere Expansionpacks ergänzt werden kann. Durch zusätzliche Features wie Stepsequencer mit Lauflichtprogrammierung, acht Padbänke und automatischer Parameterzuordnung eignet sich die MPC Renaissance auch optimal für den Liveeinsatz.


MPC Renaissance Features
Vereint legendären MPC Workflow mit der Leistung aktueller Computer
Integriertes 4-Kanal USB2.0 Audio Interface und 2-fach USB 2.0 Hub
Vintage Mode ermöglicht den Sound früherer MPCs wie z.B.: MPC3000, MPC60...
16 hintergrundbeleuchtete MPC Pads, 16 Q-Link Regler und LCD Screen
MPC Note Repeat, MPC Swing und MPC Transporttaster
MPC SOFTWARE für Mac oder PC mit 128-Track Sequencer
Zwei XLR-6,3 mm Klinken Kombi-Eingänge und Phono-In
Bis zu acht Pad Bänke
Step Sequencer mit Lauflichtprogrammierung über MPC Software
Zwei MIDI Inputs und vier MIDI Outputs
Stereo 6,3 mm Ausgang, ein zuweisbarer 6,3 mm Stereoausgang & S/PDIF I/O

MPC Software Features (Version 1.1)
128-Track Sequencer
Über 9GB+ Soundlibrary, inklusive sämtlicher Sounds der MPC3000
Instant Mapping von VST Plug-Ins
Jeder Track wird als MPC Drum Program, Keygroup Program oder VST/AU Plug-In aufgezeichnet
Standalone, VST , AU oder RTAS
Unterstützt WAV, MP3, AIFF, REX und SND
Voll kompatibel mit sämtlichen MPC-Modellen
Unterstützt Mac und PC

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