
Ein ungewöhnliches Kamerakonzept stammt von Emami Design. Der Zipper ist ein Gasballon mit integrierter Kamera und zwei Elektromotoren, mit denen sich das Gerät präzise durch die Luft per Joystick oder Smartdevice navigieren lässt. Neben ungewohnten Kamerafahrten für die Filmproduktion, lässt sich der Ballon auch zur Überwachung in Kaufhäusern u.ä. einsetzen. Mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet lassen sich Radioaktivität und andere Werte in schwer zugänglichen Gegenden messen. Das beste Feature für Filmemacher ist wohl aber, dass Kamerafahrten vorher minutiös mit einer 3D-Software programmiert werden können. Damit nichts dem Zufall überlassen bleibt. Wenn die Qualität der Optik dem Hollywood-Standard genügt, dann verspricht Zipper interessante Perspektiven.





















Leserkommentare (Seite 1 von 1)
fatbaron @ Nov 5th 2012
... zumindest bis zum nächsten Windhauch ....
Leserschwert @ Nov 6th 2012
Verstehe ich das Richtig? Das Ding fliegt mit Wasserstoff den der gestreckte "macMini" produziert?
Wow, die Hindenburg im Wohnzimmer. Da wird sich Mutti aber freuen, wenn ihr Haus plötzlich keine Fenster mehr hat.
Bogomit67 @ Nov 12th 2012
Hindenburg wird es nur, wenn man es aussen mit Thermit-Farbe anmalt.
Ich frag mich, wie groß der Ballon werden muß, damit das Teil abhebt...
AWolf @ Nov 6th 2012
Das Konzept ist technisch so ausgereift, und auch so sinnvoll, wie der Propeller auf dem Rücken von "Karlsson auf dem Dach"! :D
Abgesehen davon dass die Dimension des Ballons im Verhältnis zur Last nur in 'nem Kinder-Comic funktionieren, wird niemand eine mit Wasserstoff gefüllte Gummiblase in seinen Räumen haben wollen! Und dass man sein Knallgas via Elektrolyse selbst produziert ist zwar lustig, aber auch extrem ineffizient und feuergefährlich ...
wyst @ Nov 6th 2012
was ein gelaber!
Die Hindenburg ist abgebrannt und abgestürzt, deshalb gabs da Tote.
Wenn ein Ballon mit Wasserstoff feuer fängt passiert so ziemlich garnix, außer dass das Ding kaputt geht.
Das ganze ist auch nicht gefährlicher, als sein Zippo nachzufüllen.
Und wieso ist Elektrolyse ineffizient? Woher willst du den Wasserstoff denn sonst nehmen?
@topic: extrem coole Idee, will ich haben!
michse @ Nov 6th 2012
Reiner Wasserstoff brennt zwar verdammt gut, aber knallen tut da nix. Wenn man aber das Gas beider Elektroden der Elektrolyse wieder zusammenmischt, hat man Knallgas. Das würde Mami tatsächlich die Scheiben sprengen, der Ballon würde aber nie im Leben abheben weil das O2 viel zu schwer ist.
Und dass die Elektrolyse ineffizient ist kannst du gerne mal beweisen anstatt hier nur rum zu proleten.
sprotte @ Nov 6th 2012
Die Grösse hält sich in Grenzen. Wenn man das ganze Kompakt gestaltet, ist vielleicht eine Nutzlast von 100g denkbar, dann bräuchte man bei Wasserstoff einen Ballon von mindestens. 55cm Durchmesser, wohl eher etwas mehr.
Ineffizient ist die Erzeugung von Wasserstoff durch Elektrolyse in der Tat, aber vor allem aus wirtschaftlicher Sicht. Trotz der hohen Preise für fossile Brennstoffe wird der grösste Teil des Wasserstoffs noch immer genau aus denen gewonnen.
Im Industriellen Maßstab braucht man wohl bei der Elektrolyse für einen Kubikmeter Wasserstoff ca 4-5 kWh. Für 100g Nutzlast wären wir also bei ca.10-15 Eurocent kosten. Dieses Mini teil wäre bestimmt nicht so effizient, aber dennoch wäre das für so ein "Spielzeug" nicht zu teuer im Unterhalt.
Aber die Feuergefahr denke ich ist das was gegen so ein Gadget spricht. Im Falle einer Fehlfunktion könnte schon ein reaktionsfähiges Gemisch entstehen. Und selbst wenn man das ausser acht lässt, würde das Teil in Deutschland keine Erlaubnis bekommen. So ist Wasserstoff bei Kinder und Werbeballons wegen der Brandgefahr verboten, daher wird dort Helium genutzt.