Zum 1. Oktober dieses Jahres wurde in Japan ein neues Datenpirateriegesetz eingeführt, das "illegale" Downloads von urheberrechtlich geschützten Audio-/ und Videoinhalten empfindlich bestraft. Bis zu zwei Jahren Gefängnis und zwei Mio. Yen (19.500 Euro) Strafe können vom Gericht verdonnert werden. Bis dahin war einer von zehn Tracks im japanischen Netz legal heruntergeladen worden. Die Musikindustrie Japans ist nach den USA die zweitgrößte der Welt, auch im Inland macht sie einen großen Wirtschaftsfaktor aus. Aktuellen Studien zufolge scheint das neue Gesetz zu greifen, die Zahl der Downloads auf illegalen Portalen soll rapide gefallen sein, aber auch die Absätze der Musikindustrie gehen weiter in den Keller. Heißt, in Japan wird scheinbar auf andere Medien ausgewichen und das generelle Interesse an Musik sinkt. Wieder eine Bestätigung der Aussage, dass man Menschen nicht zu ihrem Glück zwingen kann.

[Via Rocketnews24]

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Kein Bock mehr auf Musik: Neues japanisches Anti-Piraterie-Strafgesetz funktioniert, leider in die falsche Richtung
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