Es gibt Situationen, in denen muss die Crew zu Hause bleiben. Weil das Terrain nach einer Katastrophe zu kontaminiert ist oder auch, weil Menschen in bestimmte Gegenden nicht vordringen können. Weil beispielsweise Straßen unter Wasser stehen. Hier kommt Platypus ins Spiel. Die Firma ist eine Abteilung des Carnegie Mellon Robotics Institute und baut kleine Sumpfboote, die mit Hilfe von Arduino-Boards und einem Smartphone wichtige Informationen in den schwer zugänglichen Gebieten sammeln können. Das Gute daran: Es braucht nicht einmal teure, aktuelle Komponenten. "Gehirn" des Setups ist in diesem Fall ein Nexus S, gut verpackt in einer wasserdichten Otterbox. Fast jedes Android-Smartphone eignet sich für Missionen dieser Art. Arduino kommuniziert mit dem Telefon via Bluetooth, den Rest regelt die entsprechende App auf dem Telefon. Die nutzt auch die Kamera, um Informationen über die Umgebung zu sammeln und das Boot auf Kurs zu halten. Sensoren auf dem Boot sammeln kontinuierlich Updates beispielsweise zum Sauerstoffgehalt von Luft und Wasser, aber auch dessen PH-Wert und Temperatur. Das Boot ist bereits krisenerprobt, im Video sieht man einen Einsatz auf den Philippinen nach einer Überschwemmung.

Platypus Arduino-Boot

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Video: Unbemanntes Boot sammelt mit Android und Arduino Daten in Katastrophngebieten