Da ist es also, das iPad mini. Heute auf dem Event in San Jose gezeigt sieht es seinem großen 9,7-Zoll Bruder ziemlich ähnlich und kommt mit dem Lightning Connector des neuen iPhones. Schon 2010 gab es mal Gerüchte zum kleineren iPad, im Laufe des Rechtsstreits mit Samsung kam dann 2011 raus, dass Eddy Cue tatsächlich ein buchfreundlicheres iPad wollte und auch Steve Jobs nicht abgeneigt war. Das iPad mini gleicht auf der Rückseite mit dem gewölbten Ghäuse dem neuen iPod touch und sieht ansonsten wie ein geschrumpftes iPad mit 7,9-Zoll Display bei 1024 x 768 Pixeln aus. Die Bedienelemente (Lautstärkeregler, Feststelltaste) und den Lautsprecher kennen wir vom großen iPad, Überraschungen wie USB 3.0 oder Wireless Charging gibt es erwartungsgemäß nicht. Das kleine iPad ist deutlich auf den Bildungsmarkt und Leser ausgerichtet, für die solche Extras auch unnötig wären. Wie das große iPad liegt es gut in der Hand und ist solide verarbeitet, aber deutlich leichter, wenn auch immer noch nicht wirklich "klein": ein Erwachsener kann es gerade so in einer Hand halten, zum Schreiben und für Apps braucht man aber nach wie vor zwei Hände. Es ist zu groß für die durchschnittliche Jackentasche und verbraucht auch im Rucksack nicht deutlich weniger Platz als das iPad. Für Schulen, Kinder und Leser, die gelegentlich auch mal die eine oder andere App anwerfen, dürfte es aber durchaus eine interessante Alternative zu Nexus 7, Kindle Fire und Co werden.

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