Im Juli erweitere Google sein Gmail-Team und kaufte das kleine französische Startup Sparrow, das sich mit ihrem gleichnamigen Mailprogramm für OS X und vor allem iOS eine ordentliche User-Basis aufgebaut hatte. Nutzer der iPhone-Version drückten eine Träne weg, in einer E-Mail des CEO wurden Hoffnungen auf neue Features und Updates zerschlagen, iPad-Version inklusive. The Next Web berichtet jetzt, dass Google keineswegs der einzige Interessent war. Facebook war schon viel weiter und wollte unbedingt den Zuschlag. Als sich die Verhandlungen in die Länge zogen und Facebook bereits dabei war, Mitarbeiter von Sparrow einfach abzuwerben und somit Streitigkeiten mit dem Hauptinvestor provozierte, schlug Google in einer Nacht- und Nebelaktion zu. Auch interessant: Der Verkaufspreis lag wohl deutlich niedriger als die bislang vermuteten 20 Millionen US-Dollar.

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Startup-Übernahmen: Facebook wollte E-Mail-App Sparrow, Google stellte einfach den Scheck aus