
Das Automobile Magazine hat die Vorzeige-E-Limousine Tesla Model S einem schwer ins Absurde lappenden Test unterzogen, der trotzdem oder gerade deshalb recht nett anzuschauen ist und am Ende doch etwas beeindruckt: das E-Auto wurde nämlich gegen den BMW M5 ins Drag Race geschickt (Start aus dem Stand, dann eine Viertelmeile brettgeradeaus). Und der BMW M5 bringt zwar brutale 560 PS auf den Asphalt, aber beim Beschleunigen ist das Geschoss trotzdem der unmittelbaren Leistungsabgabe des Tesla unterlegen. Video nach dem Break.





















Leserkommentare (Seite 1 von 2)
simonhell @ Oct 10th 2012
... aber - der M5 steht ja auch noch auf der Bremse während der Tesla schon gas gibt.
Das ist leider nicht aussagekräftig. Wenn die Tester es ernst gemeint hätten würden Sie beim m5 auch die launch control nutzen.
Beste Grüsse
gerhard.uhlhorn @ Oct 10th 2012
„ … aber - der M5 steht ja auch noch auf der Bremse während der Tesla schon gas gibt.“
Ja, beim M5 musst Du erst Gas geben und dann die Kupplung kommen lassen. Beim Telsa beschleunigst Du schon wenn Du nur das Pedal berührst. Der reagiert sofort und nicht mit ein paar Millisekunden Verzögerung wie ein Verbrenner.
Im Video sind es 8 Bilder Unterschied. Bei 25 Bildern pro Sekunde macht das 320 ms. Das ist für ein Schaltgetriebe ein ziemlich guter Wert. Der Fahrer hat sein Auto gut im Griff. ;-)
gonzo8778 @ Oct 10th 2012
Das kann AUF GAR KEINEN FALL sein!! Ein Testla Schrottauto schlägt nicht einfach so einen M5 (680 Nm). Schon gar nicht bei der Beschleunigung.
FAKE!
gerhard.uhlhorn @ Oct 10th 2012
Doch, das kann sein! Denn ein Elektroauto hat das hohe Drehmoment linear fast im gesamten Drehzahlbereich, ein Verbrenner hingegen nur in einem kleinen Drehzahlbereich. Hinzu kommen Schaltpausen, wo gar kein Antrieb zur Verfügung steht.
Ich selbst habe viele Jahre einen Citroën Saxo électrique gefahren. Der hatte 13 KW (entspricht ca. 17 PS). Aber ich habe fast jeden bei der Beschleunigung hinter mir gelassen, auch viel stärkere Autos.
Ein Verbrenner sieht gegen ein gleich starken Elektromotor keinen Stich! Der ist völlig chancenlos! Und das war bei allen Elektroautos, die ich bisher gefahren habe, so. ;-)
jannomag @ Oct 10th 2012
Naja - bei einem Elektromotor muss man nicht schalten und die Kupplung kommen lassen. Der hat nur einen Gang und das Drehmoment liegt sofort direkt an. Ohne ASR geht da gar nix, aber dennoch ist das schon ziemlich heftig.
Ich bin bis jetzt zwei Elektroautos gefahren und muss schon sagen, dass die richtig abgehen. Die Geschwindigkeit ist dafür lange nicht so gut wie bei nem M5 z.B.
Mark @ Oct 10th 2012
also bei aller Liebe, aber nein, das geht nicht, der Tesla startet schon während der M5 noch steht, und dann sagt der Moderator auch noch, 2 von 3 Versuche hat er ihn geschlagen. also bitte, wenn schon so ein Test dann gescheit und Launchcontrol am M5 aktivieren und die Welt sieht dann ganz anders aus. Und dann sollten sie das noch 10x hintereinander machen, aber ich denke da macht wohl die Batterie beim Tesla schon nach dem 5x schlapp ;-)
gerhard.uhlhorn @ Oct 10th 2012
Der M5 hat gegen ein nur halb so starkes Elektroauto kaum eine Chance, und ist überhaupt völlig chancenlos bei gleicher Motorstärke. ;-)
Ronny @ Oct 10th 2012
tesla S ".. soll in 6 Sekunden auf 100km/h beschleunigen, und 190km/h Höchstgeschwindigkeit erreichen.
Quelle http://www.auto-motor-und-sport.de/news/tesla-model-s-erlkoenig-elektrolimousine-kommt-ende-2012-3962386.html
Der M5 ist in 4,4 Sekunden auf 100, in 13 Sekunden auf 200. Höchstgeschwindigkeit 250 Km/h mit Drivers Package 305 km/h
Noch Fragen?
Anderes herum ist der Tesla in seinem Segment natürlich Spitze, was Antriebsleistung, Verbrauch, und Alltagstauglichkeit angeht.
Leider noch etwas zu teuer für normale Ökofritzen.
tesla @ Oct 11th 2012
nicht ganz!
Es kommt darauf an was für ein Tesla S Modell dass man vergleicht. (siehe link!)
http://www.teslamotors.com/models/options
Das Topmodel beschleunigt in 4.4 Sekunden von 0 auf 60mph (ca. 97km/h)
Beim einfachen Modell von Tesla sind es 6.5 sekunden.
Gruss aus der Schweiz
El duderino @ Oct 10th 2012
Naja... für einen Sprint an der Ampel bis zur nächsten Kreuzung ganz niedlich, aber die Zahlen sprechen eine ganz andere Sprache: Tesla Model S 0-97km/h in 5,6s und der BMW von 0-100 in 4,3s ...dazwischen liegen WELTEN!!! Es sei denn man macht wie im Video einen Ultra-Kurz-Sprint aus dem Stand, ein Heimspiel für jedes E-Auto.
jpr @ Oct 10th 2012
Dann geb ich auch mal meinen Senf dazu ;)
Mal vorab: Der BMW M5 der Baureihe F10, das hier gezeigte Modell, wird serienmäßig mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ausgeliefert. Eine Handschaltung ist auch optional nicht erhältlich, was auch sinnvoll ist. Der BMW hat also keine Schaltpausen, sondern kann ebenfalls konstant beschleunigen. Ich weiß nicht warum hier so viele vom BMW als Handschalter sprechen O_o
Von dem Leistungsdaten her sind beide Wagen sehr identisch. Der BMW liefert von 1500 U/min bis 5750 U/min 680nm Drehmoment der Tesla konstante 600nm. Für den Spurt auf 100 km/h braucht der M5 4,4 Sekunden, ebenso wie der Tesla. Lediglich beim Topspeed ist der Tesla mit seinen 209 km/h doch sehr abgschlagen. All die Daten zum Tesla beziehen sich dabei auf die Topversion.
Aber viel wichtiger bei solchen Test sind die die Fahrer und die Bedingungen.
Für mich sieht es so aus als ob der Tesla einen deutlichen Moment früher startet als der BMW. Genau so wenig wissen wir ob beim BMW die Launch Control eingesetzt wurde, was im Zweifelsfall einen sehr großen Unterschied macht. Wie der Start ausgelöst wurde sehen wir auch nicht
Darum halt ich das Video auch für wenig aussagekräftig. Bei gleichwertigen Bedingungen sehe ich den BMW ganz klar vorne
Otto @ Oct 11th 2012
Es handelt sich um einen US-M5. Den gibt es auch als Handschalter, also mit Schaltpausen und ohne Launch-Control. Bei gleichzeitigem Start hätte der Tesla S gegen einen DKG-M5 wohl keine Chance.
Otto @ Oct 11th 2012
Es handelt sich um einen US-M5, den also auch als Handschalter gibt (also mit langen Schaltpausen und ohne Launchcontrol). Mit DKG schafft der M5 die 0 auf 100 in 4,4 s ohne Launchcontrol und laut der Zeitschrift sport-auto mit Launchcontrol sogar in 4,1 s.
Bei gleichzeitigem Start hätte der Tesla S (offiziel 5,6 s) also nicht den Ansatz einer Chance.
jj @ Oct 11th 2012
Ohje, ich mache mir wirklich Sorgen um dieses Forum, wenn das die Zielgruppe ist.
Chris @ Oct 11th 2012
In JEDER Rennsituation würde der M5 den Tesla verblasen, der Test ist ein Fake, bzw. von absoluten Amateuren gefahren.
Dass es beim Start so knapp ist, liegt an systematischen Fehlern.
Auch wenn ich nur einen Handschalter im Test hätte, würde ich da erstmal auf Umdrehungen gehen müssen, dann (von mir aus auf Kosten der Kupplung) ordentlich Gummi geben. Launch Control wäre natürlich noch besser.
Die Frage nach dem Drehmoment ist übrigens irrelevant, da die Leistung (Nm pro Zeit) für die Beschleunigung verantwortlich ist. Je höher die Drehzahl daher, desto schneller kann ich beschleunigen.
Die Frage nach dem Grip stellt sich natürlich.
Dennoch: Am Topspeed des Tesla sieht man schon den grundlegenden Unterschied auch im Durchzug übrigens relevant:
Die Batterien können einfach nicht so viel Leistung mitgehen, sind flussbegrenzt. Heißt, je mehr rpm der Tesla bringen muss, desto eher kommt er an die Grenze.
Vorteil Benzin, auch wenn teuer und schlecht für die Umwelt: Da kann der Sprit literweise durchlaufen, Leistung ohne Ende.
Sehe ich übrigens auch beim Diesel oft, die schaffen obenrum einfach nicht die Leistung, Papierwerte hin oder her. Hatte noch keinen Benziner, der einen vermeintlich gleichstarken Diesel bei richtiger Handhabung (bis knapp zum roten Bereich muss man schon gehen - Physik, wer vorher schaltet hats nicht kapiert) nicht nassgemacht hätte. Ist natürlich immer eine Frage der Getriebeabstufung.
Fazit:
Wenn man einen Benziner fährt, muss man den eben auf Drehzahl halten, so einfach isses.
Auf der Rennstrecke interessiert mich auch nicht, ob der Tesla den M5 im Durchzug im 5. Gang des M5 schlägt. Dann schalt ich eben vorher runter, da geht es nicht um Drehmoment.
Hatte übrigens mal einen Mazda RX7, der hatte zwar kaum Drehmoment, aber fast 10000 Umdrehungen (gefühlt). Ratet mal, was der gesoffen hat, aber auch wie der abging. Fast schon ein Motorad.
AMG @ Oct 11th 2012
Tja, hätte man für diesen Vergleich den Tesla Roadster (Darkstar) genommen, dann hätte die "M5 Schüssel" nicht den "Ansatz einer Chance"! Denn der Roadster braucht für den Sprint von 0 auf 100 mal gerade 3,7 SekundenUnd das mit "nur" 225 kw! ;-)
Vertex @ Oct 12th 2012
"brettgeradeaus" ist eine etwas seltsame neue Wortschöpfung, ich nehme einmal an der Autor meine "schnurgeradeaus" - es ist interessant und auch ein wenig beängstigend, dass immer mehr Menschen das "Feingefühl" für die deutsche Sprache und bestimmte Redewendungen abhanden kommt.
gerhard.uhlhorn @ Oct 11th 2012
Nicht wundern. Die nehmen auch ein Akzent als Auslassungszeichen. :-) Die können das wohl nicht besser. :-(
Man1x @ Oct 12th 2012
Ich kann diesem amateurhaft durchgeführten Beschleunigungstest auch nicht so recht meinen glauben schenken. Der BMW startet derart verzögert und langsam, dass es wohl ein Fehlstart sein muss.. am Ende der "Drag-Strecke" sieht man deutlich wie brutal der BMW ab 80 km/h beschleunigt (im Gegensatz zum Tesla).
Man1x @ Oct 12th 2012
Ich kann diesem amateurhaft durchgeführten Beschleunigungstest auch nicht so recht meinen glauben schenken. Der BMW startet derart verzögert und langsam, dass es wohl ein Fehlstart sein muss.. am Ende der "Drag-Strecke" sieht man deutlich wie brutal der BMW ab 80 km/h beschleunigt (im Gegensatz zum Tesla).