Die genauso nützliche wie nervige Mensch-Authentifizierungsmethode Captcha muss ohnehin dauernd optimiert werden, um dem anhaltenden Maschinenschlaumeiertum gerecht zu werden, warum also nicht durch ein Empathie-Element? So argumentiert jedenfalls die schwedische Menschrechtsgruppe Civil Rights Defenders, die eine Captcha-Variante mit Extra-Gewissensfrage entwickelt haben. Civil Rights Captcha soll dabei gleichermaßen praktisch sein und zum Nachdenken anregen, was erstmal nett gemeint ist, aber im Detail natürlich schnell fragwürdig wird, spätestens wenn autoritäre Regierungen das Prinzip übernehmen, aber auch weil man Problembewusstsein wohl kaum mittels Multiple-Choice-Logik entsteht.

[via gizmag]

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Civil Rights Captcha: Multiple-Choice-Empathie gegen Spam
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