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B&O Play A9: Neuer Streaming-Lautsprecher für Zuhause (Hands-On)


Bang & Olufsen
hat gestern in Berlin de A9 vorgestellt, den neuen Aktivlautsprecher der B&O Play-Marke. Lautsprecher? Das ist doch eine Satellitenschüssel mit Holzbeinen, mögen jetzt einige sagen, und damit sind wir schon mitten drin in der richtigen Diskussion: Der A9 ist edgy. Und zumindest von weitem einer Sat-Schüssel nicht unähnlich. Das ändert sich schnell, wenn man sich dem A9 nähert. Das Design des Streaming-Lautsprechers (AirPlay und DLNA) ist gewöhnungsbedürftig. Das heißt vor allem: überraschend. Groß und mächtig einerseits, filigran und pointiert andererseits. Zumal es nicht die weiße Variante sein muss, zahlreiche Farben stehen zur Verfügung. 1.999 Euro wird der A9 kosten, wenn er Mitte November in den Handel kommt.


Android- und iOS-User haben es am einfachsten mit dem A9. Mit der kostenlosen App BeoSetup kann der Lautsprecher konfiguriert und bespielt werden. Nicht nur vom iPhone, Galaxy, iPad und Co., sondern auch vom Mac und PC empfängt der A9 dann Musik, Hörbücher etc. An der Rückseite des A9 findet sich außerdem ein USB-Eingang, der Lautsprecher lässt sich außerdem via WNLS ansteuern. Bedient wird der A9 über das Smartphone, eine Fernbedienung oder aber mit dem Berührungssensor am Lautsprecher selbst. Der befindet sich an der oberen Rundung. Streicht man darüber, kann die Lautstärke beeinflusst werden, stumm geschaltet wird der Lautsprecher mit einem einfachen Verharren der Hand auf dem Sensor.

Im Bassbereich haben wir es mit einem 8"-Tieftöner zu tun, der Verstärker der Klasse D bringt 160 Watt. Dazu kommen zwei 3"-Mitteltöner mit je 80 Watt und zwei 3/4"-Hochtöner. Den Rest des Klangs regelt ein DSP aus eigener Entwicklung.

Designt wurde der A9 übrigens nicht von einem Audio-Spezialisten, sondern von einem Möbel-Designer aus Dänemark. In der Heimat von Bang & Olufsen werden auch die Hauptbestandteile des A9 gefertigt. Das Aluminium und auch das Holz kommen von lokalen Firmen.


Und wie klingt die Schüssel? Für ein intensives Probehören blieb beim Event in Berlin keine wirkliche Zeit, bzw. es war einfach zu laut. Während der kurzen Demo von Henrik Taudorf Lorensen, VP von B&O Play, füllte der A9 jedoch problemlos die Event-Location mit fulminantem Klang. Könnte also was werden.

Bildergalerie: B&O Play A9: Hands-On



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