Unser erster Gedanke bei diesen wasserlöslichen Chips war natürlich: ah, endlich kann man die Speicherkarte aus Fotoapparaten essen um kompromittierende Photos für immer aus dem Verkehr zu ziehen. Darum geht es den Universiäten von Illinois, Tufts und Northwestern allerdings nicht. Die Idee ist Diagnosegeräte in den Körper zu implantieren, die man später nicht umständlich wieder herausholen muss, Sensoren für Umweltkatastrophen zu entwickeln, die sich nicht selber zur Katastrophe aufmüllen und selbst-kompostierbare Komponenten für schnelllebige Gadgets zu entwickeln, damit unser Elektroschrott-Nachlass nicht ganz so schmerzhaft wird. Letzteres scheint schon jetzt der Fall zu sein, wann hat man schon mal ein Gerät, dass die Garantiezeit weit überlebt, nur ohne den umweltfreundlichen Touch. Der Trick bei dem Ganzen: Die Geräte in Seide einpacken, die relativ berechenbar zu vergehen scheint. Bislang sind auf diese Weise schon Solar-Zellen, Dioden, Transistoren und sogar eine Kamera gebaut worden.

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Zukunftsmedizin: Selbstauflösende Chips im Körper