Hasselblad und Sony probieren es dieser Tage mit einer Kooperation, bei der - ähnlich wie beim Gespann Leica/Panasonic - die beiden unterschiedlichen Partner irgendwie voneinander profitieren sollen. Aber was sich in der Managertheorie nach einer Win-Win-Situation anhört (Vorteile beider Welten, etc.), dürfte in der Praxis oft eine Gratwanderung sein. Zum Beispiel wenn Hasselblad eine Kompaktkamera namens Lunar ankündigt: spiegelos, Bionz-Prozessor und APS-C-24,3-Megapixel-Sensor an Bord, 3-Zoll-Display, etc. pp. und drumrum ein richtig edles Gehäuse aus speziell gehärtetem Alu, wahlweise mit Kohlenstofffaser- oder Holz-Elementen kombiniert. Luna heißt das gute Stück, das allerdings der Sony NEX-7 verdammt ähnlich ist, bis hin zu den gleichen Wechselobjektiven (Sonys e-mount-Serie). Einzig das extravagante Material und Preis scheinen handfeste Unterscheidungsmerkmale zu sein, wobei man zum Preis einer Lunar (um die 5000 Euro, ab Anfang 2013) eine handvoll NEX-7 bekommt.

Hasselblad Lunar Hands-on

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Hasselblads Kompaktkamera Lunar ist eine aufgebrezelte Sony NEX-7 zum Hasselblad-Preis
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