
Hasselblad und Sony probieren es dieser Tage mit einer Kooperation, bei der - ähnlich wie beim Gespann Leica/Panasonic - die beiden unterschiedlichen Partner irgendwie voneinander profitieren sollen. Aber was sich in der Managertheorie nach einer Win-Win-Situation anhört (Vorteile beider Welten, etc.), dürfte in der Praxis oft eine Gratwanderung sein. Zum Beispiel wenn Hasselblad eine Kompaktkamera namens Lunar ankündigt: spiegelos, Bionz-Prozessor und APS-C-24,3-Megapixel-Sensor an Bord, 3-Zoll-Display, etc. pp. und drumrum ein richtig edles Gehäuse aus speziell gehärtetem Alu, wahlweise mit Kohlenstofffaser- oder Holz-Elementen kombiniert. Luna heißt das gute Stück, das allerdings der Sony NEX-7 verdammt ähnlich ist, bis hin zu den gleichen Wechselobjektiven (Sonys e-mount-Serie). Einzig das extravagante Material und Preis scheinen handfeste Unterscheidungsmerkmale zu sein, wobei man zum Preis einer Lunar (um die 5000 Euro, ab Anfang 2013) eine handvoll NEX-7 bekommt.


















Leserkommentare (Seite 1 von 1)
iNonymous @ Sep 18th 2012
Recherche is' nicht so bei Euch oder? Wo ist das denn ein Hasselblad Preis? Ne normale Hasselblad kostet 30.000 aufwärts.
waldt1 @ Sep 18th 2012
alles von hasselblad unter 20.000 ist demnach dann ein schnäppchen?
oder?
???
Björn @ Sep 19th 2012
na ja, für ein bisschen Leder und nen Hasselbad Schritzug gleich ein paar tausender drauflegen is schon ein Hasselbad Preis und in meinen Augen ne ganz schöne Vera*sche. Na ja, vielleicht stürzen sich ja ein paar Apple-Jünger drauf, die sind das ja gewohnt ;)