Nach der Ausgliederung des geschrumpften webOS-Teams und der Freigabe der Beta des stiefmütterlich behandelten Betriebssystem überraschte HP-CEO Meg Whitman in einem Interview bei Fox Business mit dem Statement, dass ihr Unternehmen um ein eigenes Smartphone langfristig nicht herumkommt. Das hätte sich das Management auch früher überlegen können. Es sei viel schief gegangen nach der Übernahme von Palm und oberste Prämisse sei es bei einem Neustart dieses Geschäftsgebiet, von Anfang an alles richtig zu machen. Stimmt und: gute Idee! Es würde uns nicht überraschen, wenn HP einfach ein Windows Phone entwickeln würde. Letzter Hoffnungsschimmer für das Palm-Erbe könnte aber der Hinweis von Whitman sein, dass das Smartphone zukünftig in einigen Ländern das einzige Gerät vieler Menschen sein werde. Aus rein finanziellen Gründen, Whitman denkt an die Schwellenländer. Und um auf diesen Märkten konkurrenzfähig zu sein, muss man den Preis drücken. Da stören Lizenzgebühren für Microsoft. Das Video mit dem Interview gibt es hinter dem Break.

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Die unendliche Geschichte: HP arbeitet an Smartphones (Video)
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