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Sony präsentiert neue Vollformat DSLT A99, die erste seit 2008 (Hands-On)

Es passiert nicht jeden Tag, dass ein Hersteller eine neue Vollformatkamera herausbringt, tatsächlich nicht mal jedes Jahr. Sonys brachte sein letztes High-end Model, die A900, vor vier Jahren heraus, also sollte man besser glauben, dass der Nachfolger so einiges an Verbesserungen mit sich bringt. Die Alpha A99 übertrifft jede andere Sony-Kamera mit ihren Fähigkeiten um ein weites, sowohl wenn es um Fotos geht, als auch in Sachen HD-Video. Mit dem 2.800-Dollar-Monster zielt die Firma auf professionelle Fotografen und Filmemacher ab und versucht beiderseitig mit einem Haufen von Features zu überzeugen. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem neuen, größeren 24,3-Megapixel-Exmor-Sensor mit einer Lichempfindlichkeit von bis zu ISO 102.400. Laut Sony verfügt die Kamera zudem über das weltweit erste Dual-Autofocus-System, welches aus zwei verschiedenen AF-Systemen besteht, dem 19 Punkt System bekannt aus der A77 und einem zusätzlichen 102 Punkt System.

Filmemacher finden hier 1080/60p und 24p Optionen mit AVCHD 2.0, unkomprimierte Ausgabe durch HDMI (mit gleichzeitiger Ausgabe auf dem Monitor) und Phase-Detect Focus im Video-Modus. Es gibt außerdem einen Burst-Mode mit 6 Frames pro Sekunde, ein 14-Bit-RAW-Format für Fotos und dasselbe 921k-dot Xtra Fine schwenkbare LCD Display, das auch an der A77 zu finden ist, mit WhiteMagic und TruBlack, und dem selben OLED-Bildsucher wie bei der A77, NEX-6 und NEX-7 mit ein wenig verbesserten Fähigkeiten, dank des Vollformat-Sensors. Die Kamera verfügt über einen 34-Grad-Sichtwinkel und Einstellungsmöglichkeiten für den Farbton. Durch den Einsatz eines durchscheinenden Spiegels war es Sony möglich das Prisma wegzulassen und damit die Größe der Kamera zu reduzieren. Dadurch wird die DSLR leichter als die Nikon D800 oder die Cannon 5D Mark III. Nach dem Break gibt es das Hands-on.

Bildergalerie: Sony A99



Unsere US-Kollegen hatten die Möglichkeit auszuprobieren wie die A99 so in der Hand liegt, und nach vielen Stunden mit eine 5D Mark III fühlt sich die A99 erstaunlich leicht an. Sie liegt gut in der Hand und funktioniert auch noch einhändig. Das Weglassen des Pentaprismas trägt zu dem außerordentlichen Design bei und lässt die Kamera im ganzen kleiner erscheinen. Es gibt eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten, unter anderem mini USB, ein HDMI Ausgang, Kopfhörer und Mikrophon Anschlüsse, Anschlussmöglichkeiten für ein Netzteil und eine Fernbedienung, eine PC Sync Buchse und GPS. Filmemacher werden sich über den lautlosen Controller links neben dem Objektiv freuen und die Möglichkeit ein XLR Eingangs Modul anzuschliessen. Es gibt zwei SD-Card Slots (von denen einer Memory Stick kompatibel ist) durch die Bilder kopiert, dubliziert, verschoben oder Video auf verschiedene Karten gespielt werden kann.

Ab Oktober werden die ersten A99 für 2.800 Dollar in den USA zu haben sein, hierzulande wird die Kamera wohl im November kommen. Dazu kann man dann zum Beispiel noch das verbesserte 300mm f/2.8 SSM II Objektiv für 7.500 Dollar, den neunen HVL-F60M Blitz oder den VG-C99 AM erwerben, bei dem man dank der Konstruktion bis zu zwei weitere Akkus hinzufügen kann und damit auf drei kommt. Bald soll auch ein neues 55-300mm f/4.5-5.6 Objektiv dazukommen. Alle Spezifikationen können wir hier leider nicht abhandeln, aber bei gdgt kann man sich nochmal einen Überblick verschaffen.

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