Hausregeln in der Gastronomie ändern sich mit den Medien und der Zeit. Nachdem das Fotografieren in Clubs sich allmählich in die No-Go-Liste der nächtlichen Aktivitäten ins Bewusstsein verankert hat, ist das mit den Hipster-Dingen etwas anderes, das Gebiet lässt sich auch einfach schwer definieren. Das Hipster-Cafe Four Barrels in San Francisco verbietet neuerdings das Betratschen typischer Hipster-Themen wie den Sex-Aufriss der letzten Nacht (wobei uns gerade diese Tätigkeit als gar nicht so Hipster-mäßig vorkommt, muss aber an dem Duktus der dargebotenen Geschichten gelegen haben). Außerdem untersagen die Besitzer das Posten dieser Tafel auf Instagram, was offensichtlich nicht eingehalten wurde. Das Four Barrels verzichtet bewusst auf WiFi und scheint sich in die Reihe der neuen Tech-Retreats gemütlich einzunisten. Der Hipster zeigt sich in der Regel darin, dass er eine süffisante, abgebrühte Antistellung an den Tag legt, so scheint dieses Café schon viel weiter als der gemeine Hipster. Begrüßen wir die Ära des Post-Hipstertum, wurde aber auch Zeit.

[Via TechCrunch]

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Hipster-Café in San Francisco verbietet Hipster-Talks und Hipster-App Instagram
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