
Teletext ist ein weithin ignoriertes Medium, das allerdings in Nerd-Kreisen seit je her einige treue Fans hat, wobei nostalgische C64-Grobpixelgefühle eine entscheidende Rolle spielen dürften. Ganz aus dem Blauen kommt demnach das Teletextkunstfestival ITAF nicht, das von der finnischen FixC Cooperative ausgetüftelt wurde und ab Donnerstag in der Berliner Galerie Pflüger68 und im ARD-Text auf Seite 770 einen Monat lang zu sehen sein wird. Auch wenn der Begriff Festival vielleicht ein wenig zu hoch gegriffen ist, wohl eine lohnende Zappingzwischenstation.
[via nerdcore]



















Leserkommentare (Seite 1 von 1)
iPat @ Aug 14th 2012
Teletext oder Videotext ist kein von mir ignoriertes Medium. Ich kaufe mir grundsätzlich keine Fernsehzeitungen, weil der Videotext alle für mich erforderlichen Informationen bereit hält.
Toll: zu jedem Film wird eine kurze Inhaltsbeschreibung gemacht und die wichtigsten Schauspieler benannt. Leider wird das nicht einheitlich gestalltet, so dass bei den meisten Sendern die Angabe zum Erscheinungsjahr fehlt. Was ich mir auch oft gewünscht habe: Angaben zum Soundtrack. Naja, wie auch immer. Videotext ist für mich super. Die Werbeunterbrechungen werden stets zum lesen von News (ob Politik, VIP, Kino, Technik oder Sport) genutzt.
civichief @ Aug 15th 2012
Weiß auch nicht, wie der Autor darauf kommt: "Teletext ist ein weithin ignoriertes Medium, das allerdings in Nerd-Kreisen seit je her einige treue Fans hat(...)"
Videotext wird seit Jahrzehnten benutzt von Gehörlosen oder Schwerhörigen. Bevor es das www gab und auch heute noch bietet Videotext Nachrichten, Wettervorhersagen,
aktuelle Sportergebnisse teilweise mit Live-Ticker usw. usf.
Vielleicht hat der Autor diese "Vermutung" aus den USA oder einer us-amerikanischen Quelle übernommen.